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Spaces: Dropbox führt den Smart Workplace ein

Dropbox hat im Rahmen seiner ersten eigenen Nutzerkonferenz Work in Progress sein Konzept eines Smart Workspace vorgestellt. Darunter versteht das Unternehmen einen „intelligenten digitalen Arbeitsbereich“, der Inhalte und Tools einem Team leichter zugänglich machen soll. Ermöglicht wird dies durch eine neue Funktion namens Spaces, die der Cloud-Storage-Anbieter als „Evolution des geteilten Ordners“ bezeichnet.

Spaces soll freigegebene Ordner in miteinander vernetzte Arbeitsbereiche überführen. Ziel ist es, Dateien, Aufgaben und Besprechungen miteinander zu verbinden. Dropbox Spaces ist zudem ein Bestandteil der neuen Dropbox Desktop App, die ab sofort allgemein verfügbar ist.

„Wir haben den Smart Workspace entworfen, weil wir heute mehr denn je Technologien brauchen, die unsere Arbeit vereinfachen, statt uns abzulenken“, sagte Drew Houston, CEO von Dropbox. „Mit Dropbox Spaces machen wir den ersten Schritt. Hier finden unsere Nutzer die Inhalte und Tools, die für sie am wichtigsten sind – übersichtlich organisiert in einem Arbeitsbereich. So können sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren und alle Teammitglieder sind immer auf dem gleichen Stand.“

Die überarbeitete Dropbox-App soll die Produktivität unter anderem mit einer neuen Bildersuche steigern, die künstliche Intelligenz nutzt, um Dateien in den Formaten JPG, JPEG, PNG oder GIF zu finden. Zum Start ist allerdings nur für Dropbox-Professional-Nutzer verfügbar – Nutzer von Dropbox Business sollen folgen.

Dropbox hat seiner neuen Desktop-App eine Bildersuche spendiert (Bild. Dropbox).Dateivorschauen sind nun auch für Programme wie AutoCAD verfügbar. Die neue App integriert aber auch Dropbox Paper, was es erlaubt, Paper-Dokumente direkt in Dropbox zu erstellen. Diese Funktion ist zum Start auf neue Paper-Nutzer beschränkt und soll in Kürze auf für vorhandene Nutzer ausgerollt werden.

Geplant ist außerdem ein Dropbox Binder genanntes Tool. Es bietet die Möglichkeit, Projekte, Prozesse und Wissen zu dokumentieren und damit dem gesamten Team zur Verfügung zu stellen. In den kommenden Monaten soll eine Betaversion von Binder starten.

Der neue Tab „Für mich“ der Dropbox-App wiederum soll Nutzern helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mithilfe künstlicher Intelligenz werden in dem Tab Empfehlungen und Details angezeigt, die Nutzern ihre Arbeit erleichtern sollen. Dropbox weist darauf hin, dass die Qualität dieser Empfehlungen mit der Häufigkeit der Nutzung des Tabs zunimmt. „Für mich“ liefert aber auch Unterlagen für ein geplantes Meeting oder hebt wichtige Team-Aktivitäten hervor.

Dank HelloSign sollen Nutzer künftig in der Lage sein, ihre Dokumente mit wenigen Klick elektronisch zu unterschreiben. Eine neue Ansicht zeigt die letzten Aktivitäten und Kommentare einer Datei an. Schließlich kündigte Dropbox weitere Funktionen an, die demnächst erhältlich sein sollen, darunter Dropbox Transfer für die schnelle Übertragung von bis zu 100 GByte großen Dateien, eine Integration von Trello und die Möglichkeit, Slack-Kanäle mit Dropbox-Ordnern zu verknüpfen.

IT-Administratoren stellt Dropbox nun eine Unternehmenskonsole zur Verfügung, die einen Überblick über die Dropbox-Nutzung bieten soll, einschließlich der in Dropbox gespeicherten Cloud-Inhalte. Geplant sind des Weiteren Data-Governance-Funktionen. Unter anderem ist die Speicherung und Verwaltung von Dateiversionen über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren geplant, inklusive Exportfunktion für eDiscovery-Zwecke. Diese Tools sollen in den nächsten Monaten einer breiteren Basis angeboten werden.

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Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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