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MWC: Oppo kündigt 5G-Smartphone an

Oppo hat auf einer Pressekonferenz in Barcelona sein erstes 5G-Smartphone vorgestellt. Der Prototyp des chinesischen Herstellers basiert auf seinem im letzten Jahr eingeführten Flaggschiff-Modell Oppo Find X, setzt aber Qualcomms SoC Snapdragon 855 ein, das zusammen mit dem Modem X50 Unterstützung für 5G bietet. Die Lösung wird neben 5G auch 4G und ältere Mobilfunknetze unterstützen.

Vier Netzbetreiber – die schweizerische Swisscom, Telstra und Optus in Australien sowie Singtel in Singapur – werden das noch namenlose 5G-Smartphone ab dem zweiten Quartal 2019 vermarkten. Im Sommer soll es außerdem bei China Mobile ins Programm kommen. Ein Marktstart in Deutschland ist hingegen nicht absehbar, solange es hierzulande keine 5G-Netze von relevanter Dichte gibt.

Schon im Dezember stellte auch Xiaomi sein Flaggschiff Mi MIX 3 mit Qualcomms Mobilplattform Snapdragon 855 mit 5G-Support vor. Dabei demonstrierte Xiaomi auf der China Mobile Partner Conference in Guangzhou die Verbindungsaufnahme zu einem 5G-Netz. Es soll ab Mai auch in Europa für 599 Euro verkauft werden. Qualcomm erwartet außerdem, dass jeder namhafte Hersteller in diesem Jahr mindestens ein 5G-fähiges Flaggschiff-Smartphne mit einem Snapdragon-SoC auf den Markt bringt.

Oppo-Smartphone mit 10-fach-Zoom

Oppo hat in Barcelona außerdem das Kamerasystem mit einem verlustfreien 10-fachen optischem Zoom für ein Smartphone präsentiert, auf das es zuvor bereits mit einem ersten Blick auf technische Details neugierig machte. Die Zoom-Funktion realisiert Oppo mit einem Triple-Kamera-System. Es besteht aus einer Hauptkamera, einer Weitwinkel-Optik und einer Zoom-Kamera. Letztere setzt auf ein Prisma, um einfallendes Licht umzulenken und durch ein parallel zur Gehäuserückseite angebrachtes Linsensystem zu leiten. Dessen Bildsensor ist wiederum nicht liegend, sondern stehend angeordnet. Zusammen sollen die drei Kameras einen Brennweitenbereich abdecken, der auf Kleinbild umgerechnet 16 bis 160 Millimetern entspricht. Obwohl die Zoom-Funktion auf mehrere Optiken aufgeteilt ist, soll ein nahtloser und gleichmäßiger Übergang von Weitwinkel zu Tele möglich sein.

Die 48-Megapixel-Hauptkamera ergänzen eine 16-Megapixel-Weitwinkelobjektiv mit einem Blickfeld von 120 Grad und ein Teleobjektiv. Das gesamte Kameramodul kommt mit einer Dicke von nur 6,76 Millimeter aus. Hauptkamera sowie Teleobjektiv kommt optische Bildstabilisierung zugute. Laut Oppo ist die Technik bereit für die Serienfertigung, ein Termin für die Markteinführung wurde aber noch nicht genannt.

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ZDNet.de Redaktion

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