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Horizon 7.1: VMware optimiert Bereitstellung virtueller Desktops

Mit neuen Lösungen und Features für das Horizon-Produktportfolio aktualisiert VMware die Lösungen für Bereitstellung und Verwaltung von virtuellen Anwendungen und Desktops.

Um die Ausweitung der Desktop- und Anwendungsvirtualisierung für die Bereitstellung von digitalen Arbeitsplätzen an mobile Mitarbeiter voranzutreiben, suchen Unternehmen auch nach Verbesserungen bei Benutzerfreundlichkeit und Kosteneffizienz. Diese Ansprüche will VMware mit den jüngsten Aktualisierungen bedienen. So wird mit ihr etwa die Just-in-Time-Management-Plattform (JMP) für das gesamte Horizon-Lösungsportfolio verfügbar. Die Plattform integriert VMware App Volumes, Instant Clone und User Environment Manager. Damit vereinfache sich nicht nur die Verwaltung von Endnutzerprofilen, sondern auch die Time-to-Desktop und die Time-to-Application.

JMP bietet einen integrierten Ansatz für die Verwaltung von virtuellen Anwendungen und Desktops, wie VMware mitteilt. Die Technologie hilft bei der Konfiguration von Anwendungen, der Bereitstellung von Nutzerprofilen und der dynamischen Richtlinienkonfiguration in virtuellen, physischen und Cloudbasierten Windows-Desktopumgebungen. Zudem wurde die Bereitstellung von Echtzeitanwendungen, und die Geschwindigkeit von Bildverarbeitung verbessert.

Neben einem kontextbezogenen Richtlinien-Management ermöglicht die Aktualisierung auch Updates ohne Ausfallzeiten für bereits veröffentlichte Anwendungen.Für ein verbessertes Nutzererlebnis auf einem digitalen Arbeitsplatz sorg ein runderneuertes BLAST. Dank der Explosion Adaptive Transport-Technologie lässt sich die benötigte Bandbreite an die Bedingungen in Unternehmens- und Wi-Fi-Netzen oder anderen Netzwerktypen anpassen.

So könnten auch geschäftskritische Anwendungen über Horizon ohne Unterbrechung an mobile Mitarbeiter übertragen werden. Dank der neuen Technologie sollen Anwendungen jedoch bis zu sechsmal schnellerer und mit 50 Prozent geringerer Bandbreitenauslastung bereitgestellt als mit der Vorgängerversion. Das soll vor allem in Umgebungen von Vorteil sein, die nur geringe Bandbreiten bieten, etwa das WLAN in einem Cafe.

Darüber hinaus gibt VMware auch die Erweiterung der Partnerschaft mit der IBM Cloud für Desktop-as-a-Service bekannt. Der neue VMware Horizon Cloud Service wird virtuelle Desktops und Anwendungen bereitstellen und verwalten, die in der IBM Cloud und On-Premise mit einer zertifizierten, hyperkonvergenten Infrastruktur gehostet werden.

Die aktualisierte VMware Horizon Cloud unterstützt auch die neuesten Graphics Processing Unit (GPU)-Technologien die IBM über die Cloud bereitstellt. Dadurch werde auch die Leistungsfähigkeit virtualisierter Desktop-Anwendungen optimiert. Laut VMware profitieren hier vor allem Anwender von Computergestützte Konstruktion (CAD) und Computergestützte Fertigung (CAM).

„Mit VMware Horizon View können wir unseren Mitarbeitern an unterschiedlichen Standorten den Zugriff auf geschäftskritische 3D-Anwendungen wie beispielsweise Siemens NX und Siemens Team Center ermöglichen, um CAD-Zeichnungen zu erstellen und mit ihrem Team zusammenzuarbeiten – und das überall auf der Welt. Wir sind dadurch in der Lage, für unsere Mitarbeiter unabhängig von ihrem Standort ein flexibles und produktives Arbeitsumfeld zu schaffen und gleichzeitig die Sicherheit unserer Daten in Dänemark zu gewährleisten“, sagte Soren Reinerstsen, IT-Architekt bei Siemens Windpower.

Laut VMware erlaubt es Horizon Cloud ohne die erforderliche Expertise im Bereich virtueller Desktops und Anwendungen, das End-User Computing zu virtualisieren. Unternehmen können außerdem zwischen den einzelnen Bereitstellungsmodellen wechseln und den Service mit der Infrastruktur ihrer Wahl unter Verwendung einer einzigen Abonnementlizenz verbinden. Darüber hinaus kann VMware Horizon Cloud mit VMware Workspace ONE verwendet und somit geschäftskritische Ressourcen für Endnutzer über einen sicheren digitalen Arbeitsbereich bereitgestellt werden.

Neu ist auch VMware Horizon Apps, das das Horizon-7-Portfolio um On-Premise-Angebote erweitert. Zusätzlich wird eine Technologievorschau von Microsoft Skype for Business für VMware Horizon 7.1 verfügbar sein.

VMware Horizon Apps, VMware Horizon Cloud und Updates für VMware Horizon 7 werden voraussichtlich im April 2017 verfügbar sein. VMware Horizon Apps sind ab 125 US-Dollar pro unbefristeter personengebundener Lizenz verfügbar. VMware Horizon Cloud startet bei 16 US-Dollar pro personengebundener Lizenz pro Monat. Die Preise für VMware Horizon 7 beginnen bei 250 US-Dollar pro gleichzeitigem Benutzer.

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Kai Schmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

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