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Nicht perfekt: Zehn nervige Macken von Apples iPhone

Das iPhone bietet nützliche Funktionen wie Kalender, Text, Karten, Mail und Safari-Browser. Es hat auch einige Features an Bord, die verspielt und nicht immer nützlich, aber trotzdem sinnvoll sind. Hierzu zählen zum Beispiel das Wetter-Widget, die iPod-Funktion sowie die eingebaute Kamera. In der dritten Kategorie aber finden sich Dinge, die Apple seinem Smartphone entweder nicht spendieren wollte oder konnte. Hierzu zählen die fehlende Suchfunktion, die Autokorrektur, Voicemail-Ansagen und vor allem die stark eingeschränkte Bluetooth-Verbindung. ZDNet zählt die zehn nervigsten iPhone-Macken und -Versäumnisse auf und klärt die Frage, ob man sie beheben oder umgehen kann.

1. Eingeschränkter Bluetooth-Anschluss

Schön, dass Apple dem iPhone eine Bluetooth-Schnittstelle spendiert hat – dies gehört schließlich zur Grundausstattung für ein Handy. Beispielsweise könnte man das iPhone mit einem Notebook koppeln und so das Apple-Handy als EDGE-Modem einsetzen. Oder es ließe sich jedes x-beliebige Bluetooth-Headset zum drahtlosen, komfortablen Telefonieren mit dem iPhone verbinden.

Leider steht das alles nur Konjunktiv, da Apple den Bluetooth-Anschluss seines Smartphones derart verkrüppelt hat, dass man nur ausgewählte Freisprechkopfhörer drahtlos ans Gerät anschließen kann. So wie das iPhone-Bluetooth-Headset, das Apple für happige 120 Euro feilbietet. So gesehen ist die Entscheidung, den Bluetooth-Port nur bedingt freizugeben, nachvollziehbar. Richtig albern erscheint dieses Manko allerdings beim Blick in den Apple-Store: So lässt sich beispielsweise das Bluetooth-Headset Plantronics Audio 990 nicht mit dem iPhone drahtlos koppeln, obwohl es Apple im eigenen Shop für 150 Euro anbietet.

2. Keine Suchfunktion

Zugegeben, das Durchstöbern großer Musiksammlungen oder umfangreicher Adressbestände auf dem iPhone gelingt dank des intuitiven Blätterns mit dem Zeigefinger schnell und zielgerichtet. Sobald aber die Adress- oder Musikliste groß und größer wird, stößt man selbst mit der Buchstaben-Suchfunktion schnell an die Grenzen des Smartphones, da keine echte Suchfunktion à la Spotlight unter Mac OS X 10.4 zur Verfügung steht. Dabei wäre es doch für Apple ein Klacks, eine vernünftige Suche auf dem iPhone zu implementieren, die den Kunden ermöglicht, mal ganz spontan nach einem Musikstück oder einem Nachnamen zu suchen. Selbst die Suche nach einem Bild per Schlagwort oder einem anderen Kriterium sieht das iPhone gar nicht vor.

3. Nervige Autokorrektur

Gerade beim schnellen Tippen von SMS- oder E-Mail-Nachrichten ist eine gut funktionierende Autokorrektur eine prima Sache: Man tippt einen bestimmten Begriff, leistet sich dabei einen Schreibfehler, und das Handy oder Smartphone korrigiert ihn automatisch. So weit die Theorie. In der Praxis sieht das beim iPhone wie folgt aus: Man schreibt ein Wort völlig richtig, aber das Wörterbuch des Apple-Smartphones kennt den Begriff nicht. Und dann passiert das Unfassbare: Man muss den falschen Korrekturvorschlag mit dem Finger antippen, damit das richtig geschriebene Wort in den Text übernommen wird. Außerdem stünde es der iPhone-Autokorrektur gut zu Gesicht, wenn nicht nur ein Alternativbegriff vorgeschlagen würde, sondern gleich mehrere. Das würde das Schreibtempo deutlich erhöhen.

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ZDNet.de Redaktion

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