Microsoft kündigt neue Office-Clients und -Server für das zweite Halbjahr 2021 an

Microsoft bereitet neue Versionen von Office für Windows und Mac sowie Exchange Server, SharePoint Server und Skype for Business vor. Sie sollen in der zweiten Jahreshälfte 2021 veröffentlicht werden. Allerdings plant das Unternehmen, die neuen Versionen nur mit einer Abonnements-Lizenz anzubieten, über die sie dann auch Support, Produktupdates und Zeitzonenpatches erhalten.

Angekündigt wurden die neuen Versionen im Rahmen der virtuellen Konferenz Ignite 2020. Details zu unterschiedlichen Versionen, Preisen und der genauen Verfügbarkeit sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Der Office-365-Experte Tony Redmond merkt an, dass die Abonnements-Lizenz bei Exchange Server das derzeitige Lizenzmodell ersetzen wird, das auf Clientzugriffslizenzen (Client Access License, CAL) basiert. Dasselbe soll ihm zufolge auch für SharePoint Server und Skype for Business gelten.

Bei der neuen Exchange-Server-Version sollen für einen Zeitraum von rund zwei Jahren nach der Veröffentlichung In-place-Upgrades von Exchange Server 2019 möglich sein. Es wird aber auch eine Installation parallel zu einer vorhandenen Exchange-Version sowie eine Migration von einer älteren Version wie Exchange 2013, 2016 und 2019 unterstützt.

Office 2019 hatte Microsoft vor fast genau zwei Jahren auf der Ignite 2018 allgemein verfügbar gemacht. Zu dem Zeitpunkt bestätigte Microsoft auch, dass es ein weiteres On-Premise-Release von Office geben wird – den Zeitrahmen ließ das Unternehmen zu dem Zeitpunkt offen. Nun scheint klar zu sein, dass erneut nach drei Jahren ein neues Release erhältlich sein wird. Ob es als Office 2022 in den Handel kommt, teilte Microsoft nicht mit.

ANZEIGE

So reagieren Sie auf die gestiegene Nachfrage von Online-Videos – Wichtige Erkenntnisse und Trends

Der von zahlreichen Ländern wegen der Coronakrise eingeführte Lockdown und die damit verbundene soziale Distanzierung haben neue Rekorde im Online-Videoverkehr gebracht. Erfahren Sie in diesem Webinar, wie Sie Daten untersuchen und quantifizieren, um die Belastung von Netzwerken und CDNs einzuschätzen.

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

Recent Posts

Plus 8 Prozent: Gartner hebt Prognose für IT-Ausgaben an

Sie steigt auf 8 Prozent Wachstum in diesem Jahr. Der Bereich IT-Services wächst in diesem…

9 Stunden ago

Hacker verbreiten neue Windows-Backdoor per Word-Add-in

Die Hintermänner stammen mutmaßlich aus Russland und haben staatliche Unterstützung. Die Backdoor Kapeka wird seit…

10 Stunden ago

Brand-Phishing: Microsoft und Google im ersten Quartal weiter führend

Cyberkriminelle haben auf Zahlungs- und Zugangsdaten abgesehen. LinkedIn landet auf dem ersten Platz. Zudem verhelfen…

11 Stunden ago

Firefox 125 verbessert PDF Viewer und Sicherheit

Texte können nun im PDF Viewer farblich markiert werden. Firefox blockiert zudem mehr verdächtige Downloads…

17 Stunden ago

KI-Gesetz: EU macht ernst mit Risikomanagement und Compliance

Unternehmen haben nicht mehr viel Zeit, ihre KI-fähigen Systeme zu katalogisieren und zu kategorisieren, sagt…

17 Stunden ago

Generative KI-Assistenten für HR

Vee ermöglicht HR-Verantwortlichen transparente Übersicht über ihre Belegschaft.

17 Stunden ago