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Pixel 3: Qi-Ladestation Pixel Stand ausprobiert

Mit Pixel Stand hat Google eine Qi-Ladestation vorgestellt, die in Verbindung mit den gerade vorgestellten Pixel-3-Smartphones neue Möglichkeiten bietet. Sie erlaubt unter anderem den Zugriff auf den Google Assistant und ermöglicht, das Pixel-3-Smartphone als lichtbasierten Wecker zu konfigurieren. Außerdem lässt sich das Pixel-Smartphone als Bilderrahmen nutzen, während es drahtlos aufgeladen wird.

Das Abspielen von Musik ist ebenfalls möglich, genauso wie der Zugriff auf E-Mails, Kalender und Kontakte. Zudem können Benachrichtigungen und andere Unterbrechungen abgestellt werden (Bitte nicht stören). Das Display kann so eingestellt werden, dass es kurz vor der eingestellten Weckzeit den Raum langsam heller und in warmen Farben erleuchtet.

Darüber hinaus informiert das Pixel 3 den Nutzer auch über bevorstehende Ereignisse und zeigt Wetterdaten an. Sofern die Option „Mit Assistant bezahlen“ aktiviert ist, können auch Rechnungen beglichen werden.

In Verbindung mit einer Nest-Hello-Videotürklingel blendet Pixel Stand automatisch das Bild der Videokamera auf dem Smartphone-Display ein.

Die Funktionalität erreicht Google durch eine NFC-Koppelung von Pixel Stand und Pixel 3 respektive Pixel 3 XL. Das funktioniert auch dann, wenn sich die Pixel-Smartphones in einer Qi-fähigen Hülle stecken. Google bietet geeignete Stoffhüllen für 49 Euro an.

Die Konfiguration übernimmt die Pixel-Stand-App. Diese taucht in der App-Übersicht nicht auf, sondern startet automatisch, sobald das Smartphone auf der Qi-Ladestation positioniert wird. Auf anderen Smartphones funktioniert die App nicht, sodass man Pixel Stand damit nur als Qi-Ladestation verwenden kann, was angesichts eines Preis von 79 Euro aber nicht sinnvoll ist. Schließlich gibt es 10-Watt-Ladestationen schon für deutlich weniger Geld.

Pixel Stand: Erweiterte Möglichkeiten nur für Pixel-3-Smartphones verfügbar (Bild: ZDNet.de).
Kai Schmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

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