Categories: MobileNotebook

Lenovo ThinkPad X1 Extreme mit maximal 64 GByte RAM

In der Kategorie von Dells XPS 15 oder Apples MacBook Pro spielt das von Lenovo auf der IFA vorgestellte ThinkPad X1 Extreme. Für den Vortrieb sorgt ein Intel-Prozessor der achten Core-Generation bis hin zu einem Core i7 – und im Dezember soll noch eine weitere Variation mit einem Core-i9-Prozessor hinzukommen. Dem Prozessor stehen bis zu 64 GByte RAM und bis zu 2 TByte PCIe-SSD-Speicher zur Seite.

Bei den zahlreichen Modellkonfigurationen bleibt insbesondere die Wahl zwischen zwei 15,6-Zoll-IPS-Displays. Erhältlich ist das „extremste Lenovo ThinkPad der Eliteklasse“ entweder mit Full-HD-Auflösung oder mit einem 4K-Touchscreen mit einer Helligkeit von 400 cd/m2, der den Adobe-Farbraum zu 100 Prozent abdeckt – sowie HDR und Dolby Vision unterstützt.

Der Grafikleistung kommt außerdem die dedizierte Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1050 Ti MaxQ zugute. Der Hersteller verspricht eine Performance bis hin zu einer intensiven MR/VR- und Gaming-Erfahrung. Mehrere Bildschirme finden Unterstützung.

Die Leistungsdaten ergäben wenig Sinn, könnte der Akku nicht mithalten. Mit einer Kapazität von 80 Wattstunden bringt dieser laut Hersteller eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden. Dank RapidCharge-Technik soll das Wiederaufladen bis zu 80 Prozent innerhalb von 60 Minuten möglich sein. Zur Konnektivität tragen zweimal UBS 3.1 Gen1 und zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse bei. An Bord sind ein Fingerabdruckleser und die Kamerabdeckung ThinkShutter. Auch die Gesichtserkennung mit Windows Hello findet Unterstützung.

Das Gehäuse kombiniert mehrere Schichten Karbonfaser mit Aluminium. Das Notebook kommt so mit einem Gewicht von 1,7 Kilogramm aus. Das optionale Thunderbolt-3-Workstation-Dock kann mit mehreren 4K-Monitoren verbinden.

Der Hersteller nennt einen Startpreis von von 2.449 Euro für das in Deutschland ab September erhältliche Notebook. In seiner Online-Konfiguration bietet Lenovo das ThinkPad X1 Extreme zu einem „Webpreis“ ab 2119 Euro an, ausgestattet mit dem Prozessor Core i5-8300H, 8 GByte RAM und einer 256-GByte-SSD. Wer die verfügbaren Optionen ausreizt, kann den Preis aber mühelos verdoppeln. Immer enthalten sind eine dreijährige Vor-Ort-Garantie und Windows 10 Pro als vorinstalliertes Betriebssystem.

Bernd Kling

Recent Posts

Roborock mit erfolgreichem Börsengang

Die Aktien des Saugroboterherstellers steigen um 84,5 Prozent auf 500,1 Yuan. Damit erzielt das Unternehmen einen Erlös von knapp 591…

3 Stunden ago

Google warnt vor Microsoft-Browser Edge

Die Warnung wird beim Besuch des Chrome Web Stores eingeblendet und empfielt den Nutzern die Installation von Chrome. Allerdings wird…

6 Stunden ago

Supercomputer Hawk mit 11.260 AMD-Prozessoren geht in Betrieb

Das Höchstleistungsrechenzentrum in Stuttgart (HLRS) hat heute offiziell den Supercomputer Hawk in Betrieb genommen. Der Großrechner stammt von Hewlett Packard…

5 Tagen ago

BlackBerry: Automobilindustrie und Einzelhandel sollten sich auf mehr Bedrohungen einstellen

Der Anstieg von Angriffen in der Automobilindustrie werde durch die fortschreitende Vernetzung der PKWs begünstigt. Das ist das Ergebnis des…

5 Tagen ago

Telekom blickt auf ein Rekordjahr zurück

Der Konzern erzielt 2019 einen Umsatz von 80,5 Milliarden Euro, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 6.4 Prozent entspricht.…

5 Tagen ago

Dell will RSA Security an Symphony Technology Group verkaufen

Dieser Schritt soll das Portfolio von Dell vereinfachen und der RSA ermöglichen, sich auf ihre Kernaufgabe im Bereich Sicherheit zu…

5 Tagen ago