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Microsoft senkt Azure Standard-Support von 300 auf 100 Dollar

Microsoft reduziert die Preise für den Azure Standard Support von 300 Dollar auf 100 Dollar pro Monat. Damit passt Microsoft die Preise an die des Konkurrenten Amazon Web Services an. Microsoft spricht in einem Blog von einer „signifikanten Verbilligung“.

Dieser Rabatt gilt allerdings nur, wenn ein Anwender den Support auf Azure.com über ein Microsoft Online Service Agreement (MOSA) erwirbt, wie aus einer FAQ-Web-Seite hervor geht. Anwender, die ein Enterprise Agreement abgeschlossen haben, qualifizieren sich nicht für diese Preissenkung.

Diese Anwender bekommen den Support im Rahmen des bereits rabattierten Enterprise Agreements und damit stehen bereits einige Vorteile
zur Verfügung, wie zum Beispiel General Advisory Support und Pooled Account Management Services. Auch weiterhin bietet Microsoft den Support für eine gesamte Organisation an. Das heißt, es müsse keine verantwortlichen Abteilungen benannt werden, die mit dem Microsoft-Support in Kontakt treten dürfen.

Auch Anwender der so genannten Deutschland Cloud sind davon ausgenommen. Allerdings hat Microsoft ohnehin eine eigene Preisliste. Nutzer, die aus Deutschland heraus auf das günstige weltweite Azure zugreifen, können dagegen den Rabatt ebenfalls beziehen.

Gleichzeitig senkt Microsoft die Reaktionszeiten für kritische Support-Fälle (Severity A) von zwei Stunden auf eine Stunde im Rahmen des Azure Standard Support. Auch davon ist Azure Deutschland ausgenommen.

Nutzer, die bereits den Standard Support nutzen, müssen für den Rabatt nichts unternehmen. Microsoft wird für die aktuelle Laufzeit jeweils 200 Dollar pro Monat gut schreiben. Startpunkt ist die nächste Rechnungsperiode.

Der mit dem Azure Standard Support vergleichbare AWS Business Support ist ebenfalls ab 100 Dollar zu haben. Microsoft bietet als nächste Stufe Support für mittelständische und größere Kunden ab 1000 Dollar pro Monat.

Vor Kurzem hatte Microsoft das Patent-Versprechen für Azure auch auf Azure Stack ausgeweitet. Damit werden Anwender vor Klagen geschützt, die mit Open-Source-Komponenten in der On-Premise-Version der Cloud-Lösung zusammenhängen.

Martin Schindler

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