HP macht mit Schul-Netbook dem OLPC Konkurrenz

Hewlett-Packard hat ein Netbook für den Einsatz in Schulen vorgestellt, das sich deutlich am Projekt One Laptop Per Child orientiert. Als Betriebssystem bietet HP allerdings neben Suse Linux 11 auch Windows XP Home und Windows 7 Starter Edition an. Ein Softwarepaket inklusive Office von Microsoft gehört ebenfalls zum Angebot. Das HP Mini 110e soll ab Juli weltweit für maximal 300 Dollar verfügbar sein.

Der hintergrundbeleuchtete Bildschirm des Notebooks misst 10,1 Zoll in der Diagonale bei einer Auflösung von 1024 mal 600 Pixeln. Als Verbindungstechnologien unterstützt es optional WLAN und enthält ein V.92-Modem für Verbindungen mit 56 KBit/s über analoge Telefonleitungen. Den Verbindungsstatus macht eine spezielle LED auch für Lehrer auf den ersten Blick erkennbar.

Als Prozessor verbaut HP einen Intel Atom N455 mit dem Chipsatz NM10 Express sowie 1 GByte DDR3-RAM. Die Tastatur hat 92 Prozent der Größe einer Volltastatur und ist wie beim OLPC gegen Spritzwasser geschützt. Als Speichermedium kommt allerdings eine 160-GByte-Festplatte mit 5400 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz – statt einer für Stöße unempfindlicheren SSD.

Die Maße betragen 25 mal 28 Zentimeter bei vier Zentimetern Höhe. Als Gewicht nennt HP im Datenblatt (PDF) 1,45 Kilogramm.

Akkus mit drei und sechs Zellen sind lieferbar. Als Optionen bietet HP außerdem ein externes Laufwerk, einen Transportrucksack und ein Schloss an.


Das Gehäuse des HP Mini 100e Education Edition soll der in Klassenzimmern üblichen rohen Behandlung trotzen (Bild: HP).

ZDNet.de Redaktion

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