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Nächste Woche startet die CeBIT America

Vom 18. bis 20. Juni 2003 wird kommende Woche erstmals die CeBIT America im Jacob K. Javits Convention Center in New York City stattfinden. Veranstalter der ersten CeBIT auf dem amerikanischen Kontinent ist die Deutsche Messe AG, Hannover, gemeinsam mit der amerikanischen Tochtergesellschaft Hannover Fairs USA mit Sitz in Princeton. Auf der Veranstaltung in den USA werden rund 400 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Informationstechnologie, Kommunikation und Vernetzung sowie Software und Internet-Lösungen ausstellen.

Unternehmen wie Hewlett Packard, Intel, NEC Solutions, Novell, Siemens, Sony, Sun, Microsoft, Fujitsu, Lexmark, Mitsubishi, Motorola, Toshiba oder NTT DoCoMo werden auf der ersten CeBIT America vertreten sein. Zahlreiche Sonderpräsentationen bieten Informationen zu ausgewählten Bereichen der ITK-Branche. Sonderschauen wie der „future parc“, die sich auf der CeBIT Hannover mit Erfolg etabliert haben, werden in den amerikanischen Markt getragen. Inhalte von „future parc“ sind unter anderem Erkenntnisse der Grundlagenforschung, neue Anwendungsmöglichkeiten der Informations- und Telekommunikationstechnik sowie Versuchsreihen und Prototypen.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, hat die Schirmherrschaft für den „future parc“ übernommen. Durch die Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird der „German Pavilion for Research and Technology“ ermöglicht. Projekte und Produkte, die durch deutsche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten entstanden sind, werden auf der CeBIT America vorgestellt. Der international tätige Pharmakonzern Pfizer hält zudem sein vierteljährliches „Corporate IT-Manager Meeting“ für 2003 auf der CeBIT America in New York ab.

Ebenfalls angebunden an die CeBIT America halten die Vereinten Nationen eine Konferenz zum Thema „Bridging the Global Digital Divide“ ab. Diese Konferenz ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die ihren Abschluss auf dem UN-Weltkongress 2003 in Genf findet. Ziel dieses Treffens der Top-Entscheider der ITK-Branche am Rande der CeBIT America ist es, die technologischen Anforderungen für die Arbeit in den Entwicklungsländern zu diskutieren. Damit wird hier eine Plattform geschaffen, die konkrete Lösungen und Geschäftsmodelle erarbeitet, um zukunftsorientierte Technologien weltweit zugänglich zu machen.

Die CeBIT America steht für das jüngste Mitglied der internationalen CeBIT-Familie, bestehend aus der CeBIT Hannover, CeBIT Asia in Shanghai, China, CeBIT Australia in Sydney und der CeBIT Bilism Eurasia in Istanbul, Türkei. Wie auch die Mutterveranstaltung in Hannover finden alle CeBIT-Messen im jährlichen Turnus statt.

ZDNet.de Redaktion

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