Deepin 20: Update-Fehler beheben

Die seit wenigen Wochen verfügbare Linux-Distribution Deepin 20 punktet bei vielen Anwendern durch das sogenannte Deepin Desktop Environment (DDE). Dabei handelt es sich um eine moderne Linux-Benutzeroberfläche, die auch von anderen Distributionen wie Manjaro oder UbuntuDDE 20.10 genutzt wird.

Obwohl das Entwickler-Team aus Wuhan Deepin 20 als offizielles Release freigegeben hat, gibt es doch das ein oder andere Problem, das sich bereits kurz nach der Installation zeigt.

Deepin 20: Update-Fehler beheben

Aktualisierungen erhält Deepin entweder über das gleichnamige Modul im Control Center oder über das Terminal mit „sudo apt update„. In beiden Fällen misslingt allerdings die Aktualisierung. Schuld daran ist wohl eine fehlende „Release“-Datei auf einem der Repository-Server, der für die Bereitstellung von Druckertreibern verantwortlich ist. Das geht jedenfalls aus der Fehlerbeschreibung hervor, wenn man die Aktualisierung mit „sudo apt update“ startet.

Um den Fehler zu beheben, kommentiert man die betreffende Zeile in der entsprechenden Konfigurationsdatei aus, sodass sie bei der Aktualisierung übersprungen wird.

  • sudo nano /etc/apt/sources.list.d/printer.list

Nach der Modifikation der Datei printer.list im Verzeichnis /etc/apt/sources.list.d/ funktionieren die Updates. Laut den Entwicklern soll das Problem serverseitig behoben werden, sodass man dann die Datei wieder in den Ursprungszustand versetzen kann.

Kai Schmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

Recent Posts

Corona befördert das Wachstum von Cloud-Services

Corona hat sowohl die Bedeutung der IT als auch von Public Cloud Services gesteigert. Die…

3 Tagen ago

ZTNA versus Remote Access VPN – 6 Vorteile

Remote Access Virtual Private Networks (VPN) haben lange gute Dienste geleistet, aber der Trend zum…

3 Tagen ago

AWS nutzt Fedora Linux für sein cloudbasiertes Amazon Linux

Ziel ist die Integration von Red Hat Enterprise Linux. Das Betriebssystem ist für Amazon EC2…

3 Tagen ago

So setzen Ransomware-Verbrecher ihre Opfer unter Druck

Ransomware-Angreifer setzen eine breite Palette von rücksichtslosen Druckmitteln ein, um die Opfer zur Zahlung des…

3 Tagen ago

Kubernetes gegen Ransomware

Container sind mittlerweile nicht mehr vor Attacken gefeit. Veritas verrät sechs Tipps, um Kubernetes-Daten vor…

3 Tagen ago

Storage-Tiering – ein obsoletes Paradigma

Das traditionelle Tiering von Speicherinfrastruktur in verschiedene Klassen je nach Alter der Daten und Zugriffswahrscheinlichkeit…

3 Tagen ago