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Windows 10: Tipps und Tricks zum neuen Microsoft-Browser Edge

Der neue Browser Edge ist bereits in den Preview-Versionen von Windows 10 integriert, wird aber wohl erst einige Zeit nach der Fertigstellung des neuen Microsoft-Betriebssystems ausgeliefert. Generell funktioniert der neue Browser recht ähnlich wie sein direkter Vorfahre Internet Explorer. Die Bedienung orientiert sich aber vor allem an den Konkurrenten Google Chrome und Mozilla Firefox.

Startverhalten von Microsoft Edge anpassen

Beim Starten von Edge zeigt der Browser zunächst eine Standardseite mit verschiedenen Nachrichten an, die derzeit von den meisten Anwendern verwendet werden. Über die drei Punkte oben rechts erreichen Anwender die Einstellungen von Microsoft Edge. Hier lassen sich verschiedene Startverhalten des Browsers hinterlegen. Durch die Option Neuer Tab öffnet sich eine leere Webseite, auf der Anwender entweder einen Suchbegriff oder direkt die URL einer Webseite eingeben können.

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Alternativ lassen sich an dieser Stelle aber auch die Webseiten automatisch öffnen, die beim Schließen von Edge geöffnet waren (Vorherige Seiten), oder bestimmte Startseiten, wie beim Internet Explorer (Bestimmte Seiten).

Auch das Verhalten von neuen Tabs lässt sich steuern. Im Bereich „Neue Tabs öffnen mit“ können Anwender festlegen, ob sie eine leere Seite öffnen wollen (Leere Seite), Informationen von derzeit beliebten Webseiten (Beste Websites), oder eine Liste der beliebtesten Websites und eine Auswahl wichtiger Informationen (Beste Websites und empfohlener Inhalt).

Das Startverhalten des Browser und von neuen Webseiten lässt sich in Edge umfassend konfigurieren (Screenshot: Thomas Joos).

Die Einstellungen lassen sich auch über die Registry anpassen. Dazu wird der Key HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\AppContainer\Storage\microsoft.microsoftedge_8wekyb3d8bbwe\MicrosoftEdge\ServiceUI verwendet. Um die Option zu ändern, wird der Wert des DWORD-Eintrags NewTabPageDisplayOption angepasst. Die Einstellungen dazu sind:

0 = Beste Websites und empfohlener Inhalt

1 = Beste Websites

2 = Leere Seiten

Websitenotizen erstellen und mit anderen Anwendern teilen

Eine der Neuerungen die Microsoft bei Edge als erstes herausstellt, ist die Möglichkeit Webseiten mit eigenen Notizen, Kommentaren und Zeichnungen zu bearbeiten und danach mit anderen Anwendern zu teilen. Dazu müssen Anwender einfach das Icon für die Websitenotizen anklicken. Dieses befindet sich oben rechts im Menü. Danach stehen Möglichkeiten zur Verfügung, Zeichnungen zu integrieren oder Teile der Webseite auszuschneiden. Neben Freizeichnungen können Anwender aber auch Kommentare einfügen. Auch diese lassen sich mit anderen Anwendern teilen.

Webseiten können Anwender in Microsoft Edge mit Notizen versehen und mit anderen Anwendern geteilt werden (Screenshot: Thomas Joos).

Die Notizen lassen sich in einem OneNote-Notizbuch speichern und auf diesem Weg auch offline oder auf anderen Rechnern verwenden. Das Symbol zum Speichern befindet sich oben rechts im Menüband. Anwender haben die Möglichkeit das OneNote-Notizbuch direkt in ihrem OneDrive-Konto zu speichern. Dadurch stehen die Notizen auf anderen Geräten zur Verfügung, lassen sich aber auch mit anderen Anwendern teilen.

Websitenotizen lassen sich in OneNote speichern und auf andere Geräte replizieren oder offline weiter verwenden (Screenshot: Thomas Joos).

Auf diesem Weg können Anwender also interessante und neue Informationen markieren und mit anderen teilen. Die Funktion lässt sich auf PCs mit Maus und Tastatur nutzen, aber hervorragend auch auf Smartphones und Tablets mit den Fingern oder einem Stift.

Webseiten lassen sich besser lesen und speichern

Microsoft Edge bietet einen neuen, besseren Lesemodus für Webseiten. Dabei lassen sich die Seiten ähnlich wie in einem Buch anzeigen. Dabei ändert Edge die Ansicht der Seite und passt diese auch für das entsprechende Gerät an. Störende Teile der Webseite werden ausgeblendet, zum Beispiel Bilder, Werbung und interaktive Elemente. Das soll das Lesen der Seiten angenehmer gestalten. Unterstützt eine Webseite diese Funktion, lässt sich der Lesemodus schnell und einfach über die dazu gehörige Schaltfläche oben rechts aktivieren.

Webseiten können in Leselisten gespeichert und zwischen allen Geräten eines Anwenders synchronisiert werden. Diese Funktionen sind so integriert und leicht verwendbar, dass sie sich auch von Anfängern schnell und einfach nutzen lassen. Die Einstellungen des Browsers erlauben die Anpassung der Funktion. Auch hier hat Microsoft einfache Optionen integriert, es sind keine komplexen Einstellungsorgien notwendig.

Die Leseansicht in Microsoft Edge ermöglicht das angenehmere Lesen von Webseiten mit viel Text (Screenshot: Thomas Joos)

Webseiten an Startseite anheften oder als PDF speichern

Webseiten, die Anwender häufiger aufrufen, lassen sich über das Menü in Microsoft Edge im Startmenü speichern. Die Option hierfür steht unter dem Einstellungemenü, das mit drei Punkten in der Menüleiste gekennzeichnet ist, direkt aufrufen, es sind keine weiteren Tools notwendig. Dort steht auch die Option zum Drucken zur Verfügung. Über das Druckmenü lassen sich Internetseiten mit „Microsoft Print to PDF“ direkt als PDF abspeichern. Auch hier benötigen Anwender keine weiteren Anwendungen, die Funktion ist direkt in Microsoft Edge integriert.

In Edge lassen sich Internetseiten als PDF speichern und auf der Startseite anpinnen (Screenshot: Thomas Joos).

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ZDNet.de Redaktion

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