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Mehr Funktionen und mehr Komfort: iPhone-Software 2.0

Innerhalb der Rubrik „Einstellungen“ hat sich ebenfalls einiges getan, was dem iPhone neue Funktionen und mehr Komfort spendiert:

Mit „Ortungsdienste“ lassen sich vor allem neue Anwendungen aus dem App Store um Lokalisierungsfunktionen erweitern. So kann mithilfe des GPS-Chipsatzes die genaue Position des iPhone 3G bestimmt werden, was sich für bestimmte Ortungsdienste nutzen lässt. Diese Funktion unterstützt außerdem die eingebaute Kamera, die anhand der iPhone-Position die Bilder mit Geotags versieht. Aber auch andere Anwendungen wie „Exposure“, ein Flickr-Client für das iPhone, setzen die Ortungsdienste ein. Modelle der ersten Generation können auf die Ortungsfunktion nur bedingt via WLAN und EDGE zugreifen.

Mit „Einschränkungen“ können Kinder und Jugendliche gehindert werden, bestimmte Anwendungen zu nutzen. Hierzu legt man einen vierstelligen Geheimcode fest, um anschließend die Programme iPod (für Musikstücke mit jugendgefährdenden Texten), Safari, Youtube, iTunes und Software-Installation (App Store) zu sperren. Diese werden dann vom Bildschirmmenü des iPhone entfernt und stehen damit allen anderen auch nicht zur Verfügung. Eleganter wäre zum Beispiel das Sperren bestimmter Webseiten, wie man es beispielsweise bei Routern einsetzt.

Unter „Allgemein“, „Datum & Uhrzeit“ lässt sich die aktuelle Uhrzeit komfortabler einstellen, und zwar anhand der jeweiligen Zeitzone, in der man sich gerade befindet. Den Rest erledigt Apples Timeserver, der Stunde und Minute automatisch einstellt. Und für den Fall der Fälle kann man einen falsch vorgenommen Zeiteintrag manuell anpassen.

Unter „Allgemein“ befindet sich auch die Option „Zurücksetzen“, die gleich zwei Neuheiten bietet. Die Funktion „Inhalte & Einstellungen löschen“ befreit den gesamten Speicher rückstandsfrei von Daten und Einstellungen. Das ist besonders wichtig, wenn man sein iPhone verkaufen oder verschenken will. Aber auch der Punkt „Ortswarnhinweise zurücksetzen“ ist neu. Damit kann der Warnhinweis auf den Bildschirm zurückgeholt werden, der in Google Maps oder beim Fotografieren mit der Kamera erscheint. Er erkundigt sich danach, ob man das iPhone und dessen aktuellen Standort für die Ortungsdienste freigeben will.

„Mail, Kontakte, Kalender“ bietet noch mehr als die bereits erwähnten neuen E-Mail-Clients: Unter „Kontakte“ können vorhandene Kontaktdaten von der SIM-Karte direkt in das Adressbuch des iPhones importiert werden. Das macht das lästige Kopieren der Daten via iSync in das Mac-Adressbuch und ein anschließendes Synchronisieren von iPhone und Apple-Rechner überflüssig. Unter „Kalender“ kann zudem ein Standardkalender eingestellt werden.

Unter „Safari“ gibt es den Punkt „Entwickler“. Hier lässt sich die Debug-Konsole von Safari einschalten, sodass der Apple-Browser bei der Fehlerbehebung helfen kann.

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ZDNet.de Redaktion

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