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Multimedia-Handheld mit Festplatte: Palm One Lifedrive

Das Warten hat ein Ende: Das goldene Ei von Palm One ist endlich ausgebrütet und der Lifedrive ist da. Als Erstgeborener der neuen „Mobile Manager“-Reihe ist der Lifedrive der erste Handheld mit integrierter 4-GByte-Festplatte für alle Speicheranforderungen und endlich ist auch Wi-Fi integriert.

Genau wie der HP Ipaq rx3715 erhebt auch der Lifedrive den Anspruch, Produktivität und digitales Entertainment in einem leistungsfähigen Produkt zu vereinen – was durchaus gelungen ist. Mit dem Lifedrive kann man Microsoft Office-Dateien speichern und bearbeiten, auf E-Mails zugreifen, im Internet surfen, Musik hören und Fotos verwalten, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Obwohl diese Funktionen wirklich beeindruckend sind, schreckt der Preis (499 Euro) eher ab. Die Idee der Handhelds als tragbare Mediengeräte steckt noch in Kinderschuhen, und auch wenn der Lifedrive von Palm One sicherlich großes Interesse auf sich ziehen wird, dürften nur ganz eingefleischte Technologieliebhaber bereit sein, so tief in die Tasche zu greifen.

Design

Es überrascht nicht, dass der bis obenhin mit Funktionen vollgestopfte Palm One Lifedrive größer (7,3 mal12,1 mal 9,0 Zentimeter) und deutlich schwerer (193 Gramm) als ältere Geräte dieses Herstellers ist. Dennoch nimmt dieses Produkt in der Tasche nicht allzu viel Platz weg, wobei es recht angenehm in der Hand liegt und obendrein noch ein elegantes silbernes Gehäuse besitzt. Der 3,7-Zoll-Bildschirm wartet dank einer Auflösung von 320 mal 480 Pixeln und 16-Bit-Farbtiefe mit scharfen und klaren Texten und Bildern auf. Leider hat der Lifedrive, wie viele andere Handhelds auch, damit zu kämpfen, dass die Anzeige bei direkter Sonneneinstrahlung verwaschen wirkt.

Unter dem LCD befinden sich vier große Schnelltasten, mit denen man auf die Startseite, Ordner, Medien und eine frei wählbare Anwendung zugreifen kann. Die um ein Fünf-Wege-Navigationspad mit einer Auswahltaste in der Mitte angeordneten Tasten können auch individuell belegt werden. Alle Bedienelemente sind leicht zu betätigen, nur die quadratische OK-Taste in der Mitte muss sehr fest gedrückt werden, da sie sich ansonsten wie eine Richtungstaste verhält. An der linken Kante befinden sich ein Knopf für die Diktierfunktion und eine sehr praktische Taste für die wahlweise Darstellung im Quer- oder Hochformat. Die Oberseite des Lifedrive beherbergt den SD/MMC-Erweiterungsschacht, die kombinierte Ein-/Aus- und Haltentaste und die Infrarotschnittstelle, während die 3,5-mm-Audiobuchse (für Walkman-Kopfhörer), der Multiconnector und der Stromanschluss auf der Unterseite untergebracht sind. Die Platzierung des Kopfhöreranschlusses mutet ein wenig merkwürdig an und auf Nachfrage bei Palm One hieß es, dass kein anderer Platz mehr frei war. Dies stellt allerdings nur einen ganz unerheblichen Schönheitsfehler dar.

Die zusätzlichen Extras beschränken sich mit Schutzhülle, Wechselstromadapter, Bedienungsanleitung und Installations-CDs sowie ein USB-Sync-Kabel mit dem Palm One-Multiconnector, der eine Synchronisation mit Hotsync auf Knopfdruck ermöglicht, auf ein Minimum. Der Lifedrive ist außerdem das erste Gerät von Palm One, das USB 2.0 unterstützt. Palm One bietet noch weiteres Zubehör zum Kauf an, darunter eine Desktop Cradle, ein Reiseladegerät und die Universal-Wireless-Tastatur des Unternehmens.

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ZDNet.de Redaktion

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