Categories: FirewallSicherheit

Keine Chance für Angreifer: Acht Firewalls im Test


Die Firewall von Lucent basiert auf einer AMD K6-2 350 CPU und sie lädt ein proprietäres Betriebssystem. Zu Beginn versuchte das Gerät, eine Verbindung zu einem Audit- und einem Admin-Server aufzubauen.

Dies war der Punkt, an dem das Testteam die auf CD bereitgestellte Dokumentation zurate zog. Ebenfalls auf dieser CD befand sich der Lucent Security Management Server (LSMS), der eine über HTTP oder über HTTPS zugängliche Anwendung installiert, welche es Administratoren erlaubt, über einen Browser von jedem beliebigen PC aus auf die Administrationskonsole zuzugreifen. Diese Routine wirkt zwar etwas langatmig, die zugrunde liegende Absicht ist es jedoch, mehrere Firewalls von einer einzigen Konsole aus verwalten zu können.

Nachdem der LSMS installiert ist, legt der Administrator eine neue Instanz an und richtet die Parameter der Brick ein, wie zum Beispiel ihre IP-Adresse und ihre Bezeichnung. Diese Angaben werden auf eine Diskette geschrieben, die nachdem sie in das Diskettenlaufwerk der Brick eingelegt wurde, zur Aktualisierung des Flash-Speichers des Geräts dient. Anschließend ist der Zugriff auf die Brick über ihre IP-Adresse möglich und anhand des LMSS können sämtliche Veränderungen bzw. Aktualisierungen der Konfiguration bequem über das Netzwerk vorgenommen werden.

An dieser Stelle sollte angemerkt werden, dass die Lucent Bricks als Multifunktionsgeräte gedacht sind, die im Grunde über dem LAN sitzen und sämtliche Daten “belauschen“, die durch sie hindurchgehen, und gemäß den vom Administrator eingestellten, vorprogrammierten Regeldatenbanken Handlungen an diesen Daten vornehmen.

Mithilfe Lucents „Brick Zone Ruleset“ kann jeder einzelne Netzwerkport am Brick mit bestimmten Parametern eingerichtet werden, um beispielsweise eine geschützte Zone oder eine Administratorzone mit bestimmten Zielen zu schaffen.

Während der Tests erwies sich die Dokumentation zu dieser Firewall als problematisch. An sich ist sie zwar gut, aufgrund der veränderlichen Natur des Geräts und seiner umfangreichen Einsatzmöglichkeiten geht die Dokumentation jedoch gelegentlich bei relativ geringfügigen technischen Anpassungen und Einstellungen zu sehr ins Detail.

Preis: ca. 2395 Dollar

Bewertung
Kriterium Punkte(von 10)
Kompatibilität 8
Zukunftssicherheit 7
ROI 8
Service 6
Gesamtnote 7,25

Page: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

ZDNet.de Redaktion

Recent Posts

Digitalisierung! Aber wie?

Mehr Digitalisierung wird von den Unternehmen gefordert. Für KMU ist die Umsetzung jedoch nicht trivial,…

6 Tagen ago

Meta meldet Gewinnsprung im ersten Quartal

Der Nettoprofi wächst um 117 Prozent. Auch beim Umsatz erzielt die Facebook-Mutter ein deutliches Plus.…

1 Woche ago

Maximieren Sie Kundenzufriedenheit mit strategischem, kundenorientiertem Marketing

Vom Standpunkt eines Verbrauchers aus betrachtet, stellt sich die Frage: Wie relevant und persönlich sind…

1 Woche ago

Chatbot-Dienst checkt Nachrichteninhalte aus WhatsApp-Quellen

Scamio analysiert und bewertet die Gefahren und gibt Anwendern Ratschläge für den Umgang mit einer…

1 Woche ago

Microsoft stellt kleines KI-Modell Phi-3 Mini vor

Seine Trainingsdaten umfassen 3,8 Milliarden Parameter. Laut Microsoft bietet es eine ähnliche Leistung wie OpenAIs…

1 Woche ago

Google schließt kritische Sicherheitslücke in Chrome

Sie erlaubt eine Remotecodeausführung außerhalb der Sandbox. Betroffen sind Chrome für Windows, macOS und Linux.

1 Woche ago