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Partnerschaft mit VMware: Telekom weitet SD-WAN-Angebot aus

Die Deutsche Telekom hat eine neue Partnerschaft mit VMware angekündigt. Das US-Unternehmen soll der Tochter T-Systems helfen, ihr Angebot für internationale Firmennetze auszubauen. Das neue Produkt „VMware SD-WAN by VeloCloud“ soll Kunden per Mausklick mehr Netzleistung ermöglichen und so auch den gestiegenen Datenhunger von Cloud-Anwendungen stillen.

VMware ist laut Telekom einer der Marktführer für Software gesteuerte Netze (Software Defined Wide Area Networks, SD-WAN). „Sie sind flexibler. Braucht der Kunde mehr Leistung, lässt sich diese leichter liefern“, teilte das Unternehmen mit.

Die Zugriffe von Mitarbeitern von unterschiedlichen Standorten auf Cloud-Dienste eines Unternehmens sowie verschiedene Geräte und Betriebssysteme führten dazu, dass sich die Auslastung eines Firmennetzes weniger leicht voraussagen lasse. Viele Netze seien für diese Dynamik nicht ausgelegt. Das gelte auch für das Internet der Dinge sowie Sprach- und Video-Kommunikation in Echtzeit.

Die derzeit verbreiteten Hardwarelösungen für die Leistungssteigerung eines Netzwerks seien jedoch nicht flexibel genug, so die Telekom weiter. „Daher ersetzt Software in modernen Netzen vielfach Geräte. Der Administrator stellt so Netzleistung mit Mausklick bereit.“ Höhere Bandbreiten und schnellere Reaktionszeiten würden unter anderem durch die Nutzung von Internet und Mobilfunk als Zugang bereitgestellt.

„Wir freuen uns sehr, mit T-Systems zusammenzuarbeiten, um unser branchenführendes SD-WAN bereitzustellen, mit dem Unternehmen jede Cloud sicherer und skalierbarer erreichen können“, wird Sanjay Uppal, Vice President und General Manager von VeloCloud bei VMware, in einer Pressemitteilung zitiert. „Mit dieser Technologie können wir gemeinsam Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen. Wir helfen den Firmen, ihre Netzwerke effizienter und flexibler einzusetzen, zu verwalten und zu skalieren.“

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Stefan Beiersmann @beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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