Mark Zuckerberg spendet knapp 500 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg überlässt einer örtlichen Stiftung für Gesundheits- und Bildungsprojekte im Silicon Valley fast 500 Millionen Dollar. Es ist seine bislang größte Spende, die er in Form von 18 Millionen Facebook-Aktien tätigt. Nach dem gestrigen Schlusskurs von 27,71 Dollar sind sie über 498 Millionen Dollar wert.

Facebook-CEO Mark Zuckerberg (Bild: James Martin, CNET.com)

Die Spende kommt der gemeinnützigen Silicon Valley Community Foundation zugute. Sie will gemeinsam mit Mark Zuckerberg und seiner Ehefrau Priscilla Chan Bereiche in Bildung und Gesundheitswesen bestimmen, auf die sich die Mittelvergabe konzentrieren soll.

Schon vor zwei Jahren hatte der Facebook-CEO 100 Millionen Dollar für öffentliche Schulen im US-Bundesstaat New Jersey gespendet. „Ich bin wirklich stolz auf die Arbeit, die wir hier getan haben, indem wir Mandatsträgern wie Gouverneur Chris Christie und Bürgermeister Cory Booker ermöglicht haben, die fortschrittlichsten Lehrer in unserem Land zu verpflichten, vier neue High Schools in den Bezirken zu eröffnen, elf neue Charter Schools und mehr“, fasst er in einem Eintrag bei Facebook das Ergebnis seiner ersten Spende zusammen. „Ich hoffe, dass es uns gelingen wird, mit unseren nächsten Projekten ebenso gute Wirkungen zu erzielen.“

Zuckerberg und seine Frau Priscilla haben außerdem im Dezember 2010 The Giving Pledge unterzeichnet, mit dem vor allem US-Milliardäre versprechen, mindestens die Hälfte ihres gesamten Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Diese philanthropische Kampagne wurde von Warren Buffett und Bill Gates initiiert. Dem Versprechen haben sich inzwischen 57 Milliardäre angeschlossen, unter ihnen Star-Wars-Schöpfer George Lucas, Oracle-Gründer Larry Ellison, der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg und der deutsche Finanzinvestor Nicolas Berggruen. Die Unterzeichner schließen keinen rechtlich bindenden Vertrag, sondern gehen eine moralische Verpflichtung ein.

[mit Material von Dara Kerr, News.com]

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ZDNet.de Redaktion

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