Categories: MobileTabletWorkspace

Acer kündigt E-Book-Reader mit WLAN und UMTS an

Acer hat gemeinsam mit dem Online-Buchhändler Libri einen E-Book-Reader mit 6-Zoll-E-Ink-Display vorgestellt. Dank integriertem WLAN und UMTS können Nutzer des LumiRead von unterwegs neuen Lesestoff auf das Gerät laden. Über eine Online-Bibiliothek haben sie jederzeit Zugriff auf gekaufte E-Books.

Angetrieben wird der LumiRead von einem 532 MHz schnellen Freescale-Prozessor des Typs i.MX357. Ihm stehen 128 MByte DDR3-RAM zur Seite. Als Betriebssystem kommt Linux mit Kernel 2.6.28 zum Einsatz.

Das entspiegelte E-Ink-Display stellt Text und Bilder in einer Auflösung von 600 mal 800 Bildpunkten in 16 Graustufen dar. Es verbraucht wie alle Bildschirme dieses Typs nur Strom, wenn sich die Anzeige ändert. Nach Herstellerangaben sind so mit einer Akkuladung bis zu 8000 Seitenwechsel möglich. Der 2 GByte große interne Speicher bietet Platz für rund 1500 Titel und kann mittels Micro-SD-Karten erweitert werden.

Der LumiRead unterstützt die Formate ePub, PDF, CHM, MOBI (ohne DRM), HTML, TXT, RTF und DOC. Außer über WLAN (802.11b/g) oder UMTS lassen sich Bücher auch via USB 2.0 auf das Lesegerät übertragen.

Weitere Ausstattungsmerkmale der Acer-Neuvorstellung sind ein Webbrowser, ein Bildbetrachter, ein RSS-Reader, ein Audio-Player und eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für Kopfhörer. Auch ein Barcodescanner ist an Bord, mit dem ISBN-Nummern eingelesen werden können, um die Digitalausgabe des zugehörigen Buchs schneller im Online-Shop zu finden. Die Bedienung des Geräts erfolgt mittels eines 5-Wege-Steuerkreuzes und einer QWERTZ-Tastatur mit sechs Funktionstasten.

Acer verkauft den 11,8 mal 21 mal 1 Zentimeter großen LumiRead in zwei Varianten über den Buchhandel: Im Oktober soll zunächst eine reine WLAN-Version für 199 Euro auf den Markt kommen. Im November folgt dann ein Modell mit WLAN und UMTS für 249 Euro. Zum Lieferumfang zählen eine Schutzhülle, ein Netzteil und ein USB-Kabel.


Der Acer LumiRead kann via WLAN, USB und UMTS mit E-Books bestückt werden (Bild: Acer).

ZDNet.de Redaktion

Recent Posts

Gefahren im Foxit PDF-Reader

Check Point warnt vor offener Schwachstelle, die derzeit von Hackern für Phishing ausgenutzt wird.

2 Tagen ago

Bitdefender entdeckt Sicherheitslücken in Überwachungskameras

Video-Babyphones sind ebenfalls betroffen. Cyberkriminelle nehmen vermehrt IoT-Hardware ins Visier.

2 Tagen ago

Top-Malware in Deutschland: CloudEye zurück an der Spitze

Der Downloader hat hierzulande im April einen Anteil von 18,58 Prozent. Im Bereich Ransomware ist…

2 Tagen ago

Podcast: „Die Zero Trust-Architektur ist gekommen, um zu bleiben“

Unternehmen greifen von überall aus auf die Cloud und Applikationen zu. Dementsprechend reicht das Burg-Prinzip…

3 Tagen ago

Google schließt weitere Zero-Day-Lücke in Chrome

Hacker nutzen eine jetzt gepatchte Schwachstelle im Google-Browser bereits aktiv aus. Die neue Chrome-Version stopft…

3 Tagen ago

Hacker greifen Zero-Day-Lücke in Windows mit Banking-Trojaner QakBot an

Microsoft bietet seit Anfang der Woche einen Patch für die Lücke. Kaspersky-Forscher gehen davon aus,…

3 Tagen ago