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Itunes-Handy im Test: Das Rokr von Motorola rockt nicht wirklich

Das Motorola Rokr deckt eine zufriedenstellende Reihe von Funktionen ab. Im Telefonbuch lassen sich 1.000 Kontakte speichern, für die jeweils sechs Telefonnummern, eine E-Mail-Adresse, eine Postanschrift und ein Geburtsdatum eingegeben werden können, auf der SIM-Karte ist Platz für weitere 250 Namen. Kontakte können Absendergruppen zugewiesen, mit einem Bild für Photo Caller ID verknüpft oder einem der acht verschiedenen polyfonen Klingeltöne zugeordnet werden, was für ein Musik-Handy etwas spärlich ist. Weitere Funktionen sind unter anderem Vibrationsalarm, Instant Messaging, Voice Dialing, Call Timer, Taschenrechner, POP3-, IMAP4- und SMTP-Unterstützung, ein Kalender, Wecker, Text- und Multimedia-Messaging, ein passwortgeschützter Safe zur Speicherung persönlicher Daten, Synchronisierung von Kalender und Kontakten und ein WAP 2.0 Wireless-Browser, ein FM-Radio ist allerdings nicht vorhanden. Die Freude darüber, dass das Rokr mit Bluetooth und Freisprechfunktion ausgestattet ist, war aber nur von kurzer Dauer. Die Bluetooth-Funktionalität des Rokr ist aufs Telefonieren beschränkt und die Freisprechfunktion lässt sich nur bei bestehender Verbindung aktivieren.


Die Itunes-Oberfläche: schlicht aber träge.

Das Itunes-Erlebnis mit dem Rokr ist dem mit dem Ipod frappierend ähnlich, weshalb Ipod-Besitzern das Rokr sofort vertraut vorkommen wird. Beim Start des Players kommt man direkt zur Musiksammlung, in der man Songs nach Wiedergabeliste, Interpret, Album oder Namen organisieren kann. Unter den Optionen für die Wiedergabeliste sieht man die übertragenen Wiedergabelisten sowie eine Option namens „Mobile Phone“, in der sich die Songs befinden, die über die praktische Itunes-Funktion „Automatisch füllen“ erstellt wurden.

Bei der Musikwiedergabe wechselt das Handy in den Standby-Modus und zeigt Softkeys und Cover auf dem Monitor an. Die Einstellungen beinhalten die zufällige Wiedergabe von Songs oder Alben sowie die Wiederholung von einem oder allen Songs, jedoch keinen Equalizer. Der Wechsel zwischen dem Handy und dem Musik-Player ist übergangslos, da die Musik bei einem eingehenden Anruf automatisch unterbrochen wird. Beendet man dann das Gespräch und drückt auf die spezielle Itunes-Taste, wird der Song an der Stelle fortgesetzt, an der er unterbrochen wurde. Darüber hinaus gibt es einen Airplane-Modus, der es ermöglicht, während des Flugs bei ausgeschaltetem Handy Musik zu hören.

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ZDNet.de Redaktion

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