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Dropbox steht als Universal App zur Verfügung

Dropbox hat seine App sowohl für Windows 8.1 als auch für Windows Phone aktualisiert. Die Anwendung steht mit gemeinsamem Code auf beiden Plattformen als Universal App bereit und bringt insbesondere für Mobilgeräte zusätzliche Features.

Der Onlinespeicherdienst nimmt mit seiner Universal App eine Vorreiterrolle unter den Firmen ein, die sich bereits auf das kommende Windows 10 und das neue Ökosystem plattformübergreifender Anwendungen einstellen. Microsoft und Dropbox sind durch eine strategische Partnerschaft verbunden, die im November 2014 angekündigt wurde.

Die Veränderungen fallen vor allem bei Windows Phone auf. Microsoft-Experte Paul Thurrott attestiert der App auf Mobilgeräten „eine erfreuliche funktionale Gleichwertigkeit zu dem, was zuvor als ausgereiftere Anwendung auf dem ‚großen‘ Windows erschien.“ Dropbox 2.0 bringt für Windows Phone nicht nur identischen Code, sondern eine ganze Reihe neuer und lange vermisster Features.

So passt sich die Anwendung jetzt richtig an die Displaygröße an. Anders als zuvor können aus der Mobil-App nicht mehr nur Fotos, sondern auch andere Dateien hochgeladen werden. Für den Upload lassen sich mehrere Dateien zugleich auswählen. Downloads können direkt auf eine vorhandene SD-Card erfolgen. Auch innerhalb anderer Apps wird es möglich, Dateien bei Dropbox zu speichern oder zu öffnen. Kontakte aus dem Adressbuch können ausgewählt werden, um mit ihnen einen Ordner zu teilen. Allerdings fehlt in der Universal-App noch die Funktion des automatischen Uploads für Bildschirmfotos. Lediglich das automatische Hochladen von mit der Kamera aufgenommenen Bilder wird unterstützt.

Dropbox gibt außerdem verbesserte Download-Geschwindigkeiten und weitere Performance-Verbesserungen für seine Windows-Phone-Anwendung an. Kürzer ist die Liste der Änderungen bei Dropbox für Windows 8.1 über Bugfixes hinaus. Hier wird es möglich, innerhalb der App geteilte Ordner zu schaffen und zu verwalten. Neu sind Tastaturkürzel für die Auswahl aller Objekte (Strg+A) und Suche (Strg+F). Wie bei Windows Phone wurden Downloads und Performance optimiert.

Datailangaben zu seiner Universal App Platform (UAP) in Windows 10 machte Microsoft im März auf dem Mobile World Congress. Sie soll es Entwicklern ermöglichen, Apps zu schreiben, die auf allen Versionen des Betriebssystems und auf allen Gerätetypen laufen – von PCs und Notebooks über Smartphones bis hin zur Xbox. Demnach sitzt die UAP über dem Windows-Kern. Der Migrationspfad zu Windows 10 UAP Apps führt über „universelle“ 8.1-Apps und zusätzliche Konversionsschritte.

Universelle Apps bedeuten jedoch nicht, dass die Programme auf jeder Oberfläche gleich aussehen und gleich funktionieren. Vielmehr heißt es, Microsoft entwickle „Erweiterungs-SDKs, die Entwicklern erlauben, plattform- und gerätespezifische Elemente einzubauen, die aber trotzdem in einer einzigen Binärdatei resultieren.“

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ZDNet.de Redaktion

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