Akamai Linode bietet jetzt Kali Linux Instanzen an

Kali Linux ist eine Linux-Distribution, die für Penetrationstests oder für Hacking entwickelt wurde. Dieses auf Debian basierende Linux ist die Lieblingsdistribution von Sicherheitsexperten. Und jetzt bietet Linode, das im Februar 2022 Teil von Akamai wurde, Kali als unterstützte Distribution an.

Mit Kali auf Akamai können Sie Ihre Produktionssysteme testen und sichern. Akamai Linode Cloud ist der erste alternative Cloud-Anbieter, der mit Kali Linux zusammenarbeitet. Das bedeutet, wie Hillary Wilmoth, Senior Product Marketing Manager bei Linode, es ausdrückt, dass Sie „Testmöglichkeiten und Konfigurationen erhalten, die von Kali Linux als Standarddistribution unterstützt werden, die auf jeder Compute-Instanz oder einer Marketplace-App bereitgestellt wird, die die Kali-Benutzeroberfläche und eine vollständige Suite von Tools enthält.“

Während Sie beispielsweise Open-Source-Tools für Penetrationstests zu jeder Linux-Distribution hinzufügen können, müssen Sie diese Tools dann auch von Hand einrichten und konfigurieren. Kali wird mit diesen Tools bereits optimiert und einsatzbereit geliefert.

Was aber, wenn Sie spezielle Sicherheits-Tools benötigen? Das ist kein Problem. Dank der Kali Linux Metapakete und des gut dokumentierten ISO-Anpassungsprozesses können Sie eine optimierte Version von Kali für Ihre speziellen Anforderungen erstellen.

Dank der Verwendung des leichtgewichtigen XFCE-Desktops können Sie auch problemlos einen grafischen Desktop von Ihrer Linode-Cloud-Instanz aus ausführen. Das ist bei so ressourcenhungrigen Linux-Desktop-Oberflächen wie GNOME oder KDE Plasma viel schwieriger zu bewerkstelligen.

Linode arbeitet mit Kali an einer weiteren Dokumentation darüber, wie man die Kombination aus Cloud und Linux am besten nutzt.

Kali Linux ist jetzt sowohl als Distribution als auch als Marketplace-App von Linode erhältlich. Wie Sie es einsetzen wollen, hängt von Ihnen ab. Mit Linode können Sie Kali als normale, leichtgewichtige Linux-Distribution mit einer Shell-Oberfläche verwenden. Wenn Sie jedoch den vollständigen Kali-Desktop und eine Reihe von Sicherheitstools nutzen möchten, sollten Sie es über die Marketplace-App bereitstellen. Dies schließt Virtual Network Computing (VNC) als Teil der Installation ein. Dadurch wird ein Remote-Desktop für den Kali XFCE-Desktop erstellt.

Um Kali auszuführen, empfiehlt Linode dringend einen 4-GB-Plan. Eine 4 GB Dedicated Linode Cloud-Instanz kostet 30 US-Dollar pro Monat (0,045 US-Dollar/Stunde) und bietet eine gute Leistung. Das Unternehmen bietet auch einen 4-GB-Shared-Plan für 20 US-Dollar pro Monat (0,03 US-Dollar/Std.) an. Sie können natürlich auch leistungsstärkere Instanzen erwerben, aber in der Regel benötigen Sie diese nicht für Kali. Diese Compute-Pläne sind in allen 11 globalen Rechenzentren des Unternehmens verfügbar, wobei die Preise unabhängig von der gewählten Region gleich sind.

ZDNet.de Redaktion

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