Google soll Blockchain-basierte Services planen

Praktisch fälschungssicher und auch sehr effektiv, das sind die Versprechungen der Blockchain-Technologie. Nun soll laut einem Bloomberg-Bericht Google Dienste auf Basis dieser Technologie planen. So habe Google in der jüngsten Vergangenheit mehrere Übernahmen Bereich digital Ledger getätigt. Davon wurden jedoch offenbar nicht alle öffentlich gemacht, wie der Bloomberg-Informant erklärte. Seit 2016 werde bei Google mit Blockchain in verschiedenen Diensten experimentiert

Bei einer Blockchain werden Assets und Transaktionen in einem digitalen Speicher festgehalten, der aber nicht in einer einzigen Datenbank gespeichert ist, sondern über verschiedene dezentrale Datenbanken. Davon könnten Auslandsüberweisungen, Käufe von teuren Gütern oder auch Sicherungen gegen Produktfälschungen profitieren. Kryptowährungen wie Ethereum oder Bitcoin basieren ebenfalls auf dieser Technologie.

Doch so vielversprechend diese Technologie auch ist, der Einsatz ist derzeit noch nicht ganz trivial, auch wenn viele Start-ups und auch etablierte Unternehmen an entsprechenden Lösungen arbeiten. Erste Anbieter wie Microsoft oder IBM bieten bereits Services für Anwender im Rahmen der Cloud-Angebote Azure oder Bluemix an.

Wie genau das geplante Google-Angebot aussehen wird, ist derzeit noch unklar. Auch sei noch nicht sicher, ob es einen eigenen Service geben wird, der dann Anwendern zur Verfügung gestellt wird, oder ob Google eine eigene Blockchain-Technologie entwickeln will.

„Wir haben Mitarbeiter in verschiedenen Teams, die das Potential von Blockchain ausloten, aber es ist für uns noch zu früh, um über mögliche Einsatzgebiete oder Pläne zu sprechen“, teilt Google mit. Google testet zahlreiche neue Technologien und entwickelt neue Produkte, von denen jedoch nicht alle zu einem Produkt werden oder die Beta-Phase überleben.

Über IBM können Anwender inzwischen eigene Projekte über den Bluemix-Service von IBM umsetzen. IBM meldet auch schon zahlreiche Anwenderprojekte, die auf Basis des Angebotes umgesetzt wurden. IBM nutzt für den eigenen Service den Open Source-Hyperledger der Linux-Foundation.

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Martin Schindler

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