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Samsung aktualisiert Chromebox mit Sandy-Bridge-CPU

Samsung hat seinen Mini-Desktop-PC Chromebox aktualisiert. Die jüngste Version kommt mit einem Intel Core i5-2450M der Generation Sandy Bridge und der zugehörigen Intel-Grafik HD 3000. Es handelt sich also um Hardware vom letzten Jahr, da Intel inzwischen Ivy-Bridge-Prozessoren und die Grafik HD 4000 vorgestellt hat.

Für die Samsung Chromebox, die bisher mit einem Celeron B840 kam, handelt es sich dennoch um eine deutliche Verbesserung. Die neue Konfiguration für den US-Markt ist an der Kennung „Chromebox XE300M22-A02US“ zu erkennen. In Deutschland ist derzeit nur die Vorgängerversion und nur über Expansys für rund 360 Euro verfügbar. Auch britische Händler bieten EU-Interessenten teilweise attraktive Preise, führen aber die neue Version noch nicht.

Die Chromebox kommt natürlich wie Chromebooks diverser Hersteller mit Googles Betriebssystem Chrome OS. 4 GByte RAM und 16 GByte SSD-Speicher sind gleich geblieben. Der US-Preis soll um etwa 80 Dollar höher liegen als bisher.

Google versucht schon seit längerem, seinen Chrome-OS-Partnern leistungsstärkere CPUs nahezulegen. Erste Modelle mit dem Betriebssystem hatten sich als allzu schwachbrüstig erwiesen und wegen gelegentlicher Wartezeiten schlechte Noten in Tests bekommen. Acer hat kürzlich immerhin Hauptspeicher und Storage seines Chromebook C7 verbessert.

Vergleichbare Mini-PCs ohne Betriebssystem oder mit Windows kosten zwischen 200 und 500 Euro. Als Beispiel kann das Lenovo IdeaCentre Q180 (PDF) für rund 300 Euro Straßenpreis mit Atom-Prozessor gelten. In die Kategorie fällt natürlich auch Apples Mac Mini, der zwar mindestens 629 Euro kostet, aber auch eine aktuelle Intel-CPU der Reihe Ivy Bridge mitbringt. Außerdem enthält er eine 500 GByte große Festplatte.

[mit Material von Sean Portnoy, ZDNet.com]

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Florian Kalenda

Seit dem Palm Vx mit Klapp-Tastatur war Florian mit keinem elektronischen Gerät mehr vollkommen zufrieden. Er nutzt derzeit privat Android, Blackberry, iOS, Ubuntu und Windows 7. Die Themen Internetpolitik und China interessieren ihn besonders.

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