Hewlett Packard Enterprise bietet jetzt noch mehr für seine Hybrid-Cloud-Plattform HPE GreenLake an. HPE GreenLake unterstützt Multi-Cloud-Umgebungen einschließlich Clouds im eigenen Rechenzentrum, an verteilten Standorten, in Colocation-Rechenzentren und in der Public Cloud.

Zu den Plattform-Neuerungen gehören:

  • Die Integration von Aruba Central, einer Cloud-nativen, KI-gestützten Netzwerkmanagementlösung, mit der HPE-GreenLake-Plattform. Jetzt können mehr als 120.000 Netzwerkkunden von Aruba, mit fast 2 Millionen zu verwaltenden Geräten und 2 Millionen API-Aufrufen pro Tag, die HPE-GreenLake-Plattform nutzen, um Services zu bestellen und ihre Infrastruktur zu verwalten.
  • Eine neue, vereinfachte Nutzererfahrung mit einem einheitlichen Zugriff auf alle Cloud-Dienste des HPE-Portfolios, mit Single-Sign-On-Zugriff, Sicherheit, Compliance, Elastizität und Datensicherheit.
  • HPE hat außerdem zwölf neue Cloud-Dienste in den Bereichen Netzwerke, Datenservices, High Performance Computing und Server-Betriebs-Management vorgestellt.

HPE GreenLake for Aruba
HPE baut sein Network-as-a-Service-Portfolio (NaaS) HPE GreenLake for Aruba mit acht neuen Angeboten aus. Sie vereinfachen den Beschaffungs- und Bereitstellungs-Prozess, zudem können Kunden ihre Netzwerkausgaben an ihrem Bedarf ausrichten und gleichzeitig sicherstellen, dass das Netzwerk immer in der Lage ist, ihre Geschäftsziele zu unterstützen.

Die neuen Dienste sind auch für Channel-Partner optimiert, die die wachsende Nachfrage nach NaaS bedienen wollen, sei es als Reseller oder Managed Service Provider. Die neuen Dienste decken die gesamte Bandbreite an Kunden-Anwendungsfällen ab – einschließlich kabelgebundener, drahtloser und SD-Branch-Lösungen – und bieten ein noch nie dagewesenes Maß an Schnelligkeit und Flexibilität.

HPE GreenLake for Block Storage
HPE GreenLake for Block Storage ist der branchenweit erste Block-Storage-as-a-Service, der eine 100-prozentige Datenverfügbarkeit in einem Cloud-Betriebsmodell garantiert. Die Self-Service-Bedienung gibt dabei Geschäftsbereichen und Datenbank-Administratoren die Flexibilität, die sie benötigen, um neue Anwendungen, Dienste und Projekte bereitzustellen. Durch das so genannte Intent-Based Provisioning können sie dabei 98 Prozent der Zeit einsparen, die sonst für Konfiguration und andere administrative Tätigkeiten benötigt wird.

HPE Backup and Recovery Service
HPE Backup and Recovery ist ein Backup-as-a-Service, der für hybride Clouds entwickelt wurde. Kunden können ihre Daten mühelos schützen, eine schnelle Wiederherstellung im eigenen Rechenzentrum vornehmen und Backups langfristig und kostengünstig in der Public Cloud speichern. Der HPE Backup and Recovery Service ist jetzt für virtuelle Maschinen verfügbar, die auf heterogenen Infrastrukturen bereitgestellt werden. Darüber hinaus erweitert HPE seine Ransomware-Wiederherstellungslösungen um unveränderliche Datenkopien – im eigenen Rechenzentrum, auf AWS und in der Microsoft Azure Cloud.

HPE GreenLake for High Performance Computing
HPE erweitert sein Angebot HPE GreenLake for High Performance Computing (HPC) um neue Technologien für Künstliche Intelligenz (KI)- und Machine Learning (ML)-Initiativen. Zudem gibt es jetzt niedrigere HPC-Einstiegspunkte, mit einer kleineren Konfiguration von zehn Knoten, um Anwendungen zu testen und bei Bedarf zu skalieren. Zu den neuen Funktionen gehören:

  • Neue GPU-Optionen mit dem HPE Apollo 6500 Gen10 System. Dazu gehören NVIDIA A100, A40 und A30 Tensor-Core-GPUs. Darüber hinaus bietet der neue Service NVIDIA NVLink für eine nahtlose Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen GPUs, die wie ein einziger robuster Beschleuniger zusammenarbeiten.
  • HPE Slingshot, die weltweit einzige High-Performance-Ethernet-Fabric, die für HPC- und KI-Lösungen entwickelt wurde. Damit lassen sich Hochleistungsnetzwerke bereitstellen, die die Anforderungen an höhere Geschwindigkeit und Staukontrolle bei größeren datenintensiven und KI-Workloads erfüllen.
  • HPE Parallel File System Storage, eine skalierbare Hochleistungsspeicherlösung, die einen noch nie dagewesenen Durchsatz für HPC- und KI-Anforderungen bietet.

HPE GreenLake for Compute Ops Management
HPE GreenLake Compute Ops Management wurde erstmals auf der HPE Discover 2021 vorgestellt und ist eine Cloud-native Verwaltungskonsole für den Zugriff, die Überwachung und die Verwaltung von Servern. HPE Compute Ops Management automatisiert das Lebenszyklus-Management der gesamten Server-Umgebung eines Kunden, über alle Standorte hinweg. Der Cloud-Service steht ab heute für eine 90-tägige kostenlose Testphase zur Verfügung und wird im Juni 2022 zum Kauf angeboten.

HPE erweitert das Partner-Ökosystem von HPE GreenLake
Erstmals im März 2021 angekündigt, ist HPE GreenLake jetzt direkt auf den Cloud-Marktplätzen und E-Commerce-Plattformen von ALSO Group, Arrow Electronics, Ingram Micro und TD Synnex verfügbar. Damit können über 100.000 Partner HPE GreenLake nutzen, um ihren Kunden Cloud-Dienste bereitzustellen. Zu den Neuerungen gehören ein Katalog mit vordefinierten Cloud-Diensten für die Marktplätze sowie Verbesserungen bei der Automatisierung von Bestellung und Abrechnung.

HPE kündigte heute außerdem die Verfügbarkeit von HPE GreenLake for Microsoft Azure Stack HCI an, ein vorintegriertes System, das über HPE GreenLake bereitgestellt und nach Verbrauch abgerechnet wird.

BMW Group setzt auf Greenlake

Die BMW Group hat sich für die Edge-to-Cloud-Plattform HPE GreenLake entschieden, um ihr Datenmanagement über globale Standorte und die Cloud hinweg zu optimieren und zu vereinheitlichen. HPE wird dem weltweit führenden Premiumhersteller von Automobilen und Motorrädern Cloud-Services für Big Data, Datensicherung, Wiederherstellung und gesetzeskonforme Archivierung bereitstellen. Damit kann die BMW Group weltweit verteilte Datenbestände über eine einzige Plattform mit einer einheitlichen Cloud-Erfahrung verwalten.

„Daten werden zu einem Schlüsselfaktor für Wettbewerbsvorteile in der Automobilindustrie – gleichzeitig nimmt die Komplexität des Datenmanagements zu, weil Daten dezentraler, voluminöser, vielfältiger und schnelllebiger werden“, sagt Antonio Neri, CEO und President von HPE. „Wir freuen uns darauf, zusammen mit der BMW Group diese Herausforderung zu meistern, indem wir eine einheitliche Cloud-Erfahrung für das Management beliebiger Daten an jedem Ort bieten. Auf dieser Grundlage lässt sich der Wert der Daten voll ausschöpfen.“

HPE GreenLake wird zum einen die Analyse von Daten erleichtern, die von elektrischen Testfahrzeugen auf der ganzen Welt gesammelt werden, um deren Markteinführung zu beschleunigen. Diese Daten – etwa Batterietemperatur, Verlustleistung oder Fahrzeuggeschwindigkeit – werden über die Analytics- und Data-Lakehouse-Plattform HPE Ezmeral erfasst. Dadurch bekommen die Datenwissenschaftler und -techniker der BMW Group einen universellen und direkten Zugriff auf die Daten, unabhängig von deren Speicherort. HPE Ezmeral bietet außerdem einen globalen Katalog von Analytics-Werkzeugen und Datenprozessen für Analysen und Simulationen. Die Lösung wird als Service über die Edge-to-Cloud-Plattform HPE GreenLake bereitgestellt. Die zugrundeliegende Infrastruktur besteht aus HPE-Apollo- und HPE-ProLiant-Servern in global verteilten Mikro-Rechenzentren in Kombination mit einer virtuellen Desktop-Infrastruktur.

Über die Edge-to-Cloud-Plattform HPE GreenLake wird die BMW Group zudem weltweit Lösungen von Veritas und Cohesity in Kombination mit HPE Store Once für Datensicherung und -wiederherstellung sowie Lösungen von iTernity auf der Grundlage von HPE Primera für die gesetzeskonforme Archivierung nutzen.

Schließlich gab HPE heute eine neue globale Vereinbarung mit Digital Realty bekannt, dem weltweit größten Anbieter von Cloud- und Betreiber-neutralen Rechenzentren, Colocation- und Interconnection-Lösungen. Digital Realty ermöglicht es Kunden, jeden HPE-GreenLake-Service in den mehr als 285 Rechenzentren von Digital Realty auf sechs Kontinenten zu betreiben, darunter Standorte in 50 Großstädten. Kunden profitieren von einem nahtlosen Prozess mit einem einzigen Vertrag, einer Rechnung und einem integrierten Servicemanagement.

ZDNet.de Redaktion

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