Redstone 4: Microsoft veröffentlicht dritte Windows-10-Preview innerhalb einer Woche

Nutzer von Windows Mixed Reality sollten die Preview meiden. Auch der Microsoft Store und OneDrive sind von schweren Fehlern betroffen. Sie lassen sich jedoch manuell beheben. Bei einigen Systemen tritt Windows 10 nach einem Upgrade in eine Bootschleife ein.

Microsoft nähert sich offenbar der Fertigstellung des bisher noch unbenannten Redstone-4-Funktionsupdates für Windows 10. Dona Sakar, Chefin des Insider-Programms, und Brendan LeBlanc, Senior Program Manager, fordern Teilnehmer des Insider Program schon zum dritten Mal innerhalb einer Woche auf, eine neue Vorabversion von Windows 10 Version 1803 zu installieren. Sie bringt keinerlei neue Funktionen und enthält zahlreiche Fehlerkorrekturen – und auch neue Bugs.

Windows 10 (Bild: ZDNet.de)Direkt zum Anfang ihres gemeinsamen Blogeintrags über das neue Build 17112 weisen Sakar und LeBlanc darauf hin, dass Windows Mixed Reality derzeit nur mit einer Bildwiederholrate von 8 bis 10 Frames per Second ausgeführt werden kann. Zudem ist es möglich, dass Windows Mixed Reality beim Start mehrfach abstürzt. Ihr Rat an Nutzer der gemischten Realität ist, in den Einstellungen zum Insider-Programm den Punkt „Updates vorübergehend aussetzen“ zu wählen.

Darüber hinaus verschärft das Update das bekannte Problem mit dem Microsoft Store. Es führt dazu, dass der Online-Marktplatz gar nicht mehr funktioniert oder unter Umständen nach einem Upgrade auf das Build 17112 vollständig verschwindet. Allerdings wird in einem Eintrag in Microsofts Support-Forum eine Behelfslösung beschrieben, die den Store zurückbringt.

Schwerwiegender ist ein Fehler, der Nutzer des Cloudspeichers OneDrive betrifft. Beim Öffnen von nur online verfügbaren Dateien, die nicht zuvor lokal gespeichert wurden, kann es zu einem Absturz des Systems kommen. Vor dem Öffnen einer solchen Dateien sollen Nutzer per rechtem Mausklick die Option „Immer behalten auf diesem Gerät“ wählen.

Darüber hinaus hat Microsoft noch keine Lösung für das Problem gefunden, dass bei einigen Geräten nach einem Upgrade auf ein neues Build das Betriebssystem nicht korrekt geladen wird und in eine Bootschleife eintritt. Betroffene müssen also auch beim Build 17112 möglicherweise einen bootbaren USB-Stick erstellen und ihren Rechner im Recovery-Modus starten.

Behoben wurden indes Fehler, die dazu führten, dass die EFI- und Recovery-Partitionen im Tool zur Laufwerksoptimierung erschienen. Außerdem soll der Bildschirm beim Verschieben von Tabs im Microsoft-Browser Edge nicht mehr schwarz werden. Auch soll es nun wieder möglich sein, das Action Center mithilfe der Escape-Taste zu schließen. Zudem konnten Live-Kacheln im Startmenü einen PC aus dem Ruhezustand aufwecken. Auch dieser Bug wurde korrigiert.

Microsofts selbst gestecktes Ziel ist die Fertigstellung des Funktionsupdates im Lauf dieses Monats. Die Verteilung könnte dann erst Anfang April beginnen. Zudem wird Microsoft auch das Redstone-4-Update nur schrittweise ausrollen. Interessierte Nutzer können das Update aber auch manuell herunterladen und installieren.

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