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Tencent Cloud eröffnet Rechenzentrum in Frankfurt

Tencent Cloud will mit vier Rechenzentren in drei asiatischen Märkten und Deutschland seine globale Abdeckung in diesem Jahr um 30 Prozent erhöhen. Tencent teilte am Donnerstag mit, dass zwei neue Verfügbarkeitszonen in Bangkok, Frankfurt und Tokio sowie eine dritte in Hongkong hinzugekommen sind. Die neuen Rechenzentren würden die steigende Nachfrage nach Cloud-Computing-Services unterstützen, so der chinesische Tech-Anbieter.

Laut Poshu Yeung, Senior Vice President für den Bereich Cloud International wünschen mit wachsender Cloud-Nachfrage würden Unternehmenskunden eine größere Vielfalt an Serviceangeboten sowie robustere Redundanz- und Backup-Optionen.

Unter Berufung auf eine Studie von Frost & Sullivan sagte Tencent, dass schätzungsweise 52 % der Unternehmen weltweit im vergangenen Jahr Cloud-Dienste in Anspruch genommen haben, wobei 34 % in den nächsten Jahren voraussichtlich ebenfalls Cloud-Infrastrukturen einsetzen werden. Es wird erwartet, dass der Umsatz mit öffentlichen Cloud-Diensten in diesem Jahr um 23,1 Prozent auf 332,3 Milliarden Dollar steigen wird, so Tencent unter Berufung auf Gartner-Statistiken.

Nach Angaben von Tencent handelt es sich bei allen vier Rechenzentren um Tier-3-Einrichtungen, die sich in erstklassigen Netzwerkknotenpunkten befinden und über Konnektivität zu großen lokalen und internationalen Netzwerkbetreibern verfügen.

In einem Interview mit ZDNet im April 2021 sagte Yeung, dass der Cloud-Markt einer der wenigen Märkte war, der im vergangenen Jahr ein robustes Wachstum verzeichnete, das durch die beschleunigte digitale Transformation angeheizt wurde. Tencents internationales Cloud-Geschäft verzeichnete 2020 ein dreistelliges Wachstum, sagte er und fügte hinzu, dass diese Aufwärtsdynamik auch in diesem Jahr erwartet wird.

Tencent betreibt mehr als 40 Rechenzentren allein in China, wo sein Cloud-Geschäft vor einem Jahrzehnt debütierte. Das internationale Geschäft ist vor etwa drei Jahren in verschiedenen Regionen gestartet. Das chinesische  Unternehmen betreibt derzeit mehr als 20 Rechenzentren außerhalb des Heimatmarktes.

Jakob Jung

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