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Microsoft und Google wollen Browser kompatibler machen

Das von Microsoft und Google geförderte Projekt Compat2021 konzentriert sich auf fünf Bereiche, mit denen Webentwickler zu kämpfen haben, wenn sie versuchen, mit zentralen Web-Layout-, Formular- und Animationswerkzeugen ein konsistentes Erlebnis in verschiedenen Browsern zu schaffen. Dazu gehören: CSS Flexbox, CSS Grid, CSS position: sticky, die CSS aspect-ratio-Eigenschaft und CSS transforms.

„Diese Punktzahlen zeigen an, wie gut die Browser-Engines in den 2021 Compat Focus Areas abschneiden, gemessen an den wpt.fyi-Testergebnissen. Jedes Feature trägt bis zu 20 Punkte zum Ergebnis bei, basierend auf dem Prozentsatz der bestandenen Tests, was eine maximal mögliche Punktzahl von 100 für jeden Browser ergibt“, heißt es auf der Website.

Chrome und Edge aus dem Dev-Channel haben jeweils eine Punktzahl von 86, während Firefox Nightly eine Punktzahl von 83 und Safari Preview eine Punktzahl von 64 hat. Vergleicht man die stabilen Builds, haben Chrome und Edge eine Punktzahl von 83, während Firefox und Safari jeweils 68 und 60 Punkte haben.

„Das Ziel im Jahr 2021 ist es, Browser-Kompatibilitätsprobleme in fünf Schwerpunktbereichen zu beseitigen, damit Entwickler darauf als verlässliche Grundlage aufbauen können“, erklären Robert Nyman und Philip Jägenstedt von Google.

Laut dem von Mozilla gehosteten MDN Browser Compatibility Report 2020 haben Webentwickler mit CSS Flexbox und CSS Grid zu kämpfen und haben Probleme, konsistente Layouts in aktuellen Browsern mit dynamischen Viewport-Größen und Scrolling zu erreichen. Der Bericht fand auch heraus, dass die meisten Kompatibilitätsherausforderungen mit dem Internet Explorer und Safari auftraten.

Das andere Schlüsseldokument für die Compat2021-Initiative ist der MDN Web Developers Needs Assessment (DNA) Report. Igalia, eine spanische Open-Source-Beratung, konzentriert sich auf Kompatibilitätsprobleme, die Apples WebKit-Browser-Engine betreffen.

„Während wir zu allen großen Browser-Engines beitragen, sind wir als Betreuer der offiziellen WebKit-Portierung für eingebettete Systeme besonders daran interessiert, die Kompatibilitätslücken von WebKit zu schließen“, schreibt Igalia in einem Blogpost.

Unabhängig davon haben das World Wide Web Consortium (W3C), die Browserhersteller Google, Microsoft, Mozilla und Samsung, Igalia und die Web-Monetarisierungsplattform Coil Anfang des Jahres Open Web Docs ins Leben gerufen. Die Initiative trägt zu Mozillas MDN Web Docs bei, dem zentralen Ort, an dem sich alle Browserhersteller darauf geeinigt haben, die offizielle Web-API-Dokumentation zu hosten.

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ZDNet.de Redaktion

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