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Mozilla startet VPN-Dienst für Windows und Android

Mozilla hat den Betatest seines VPN-Diensts Mozilla VPN beendet. Die finale Version ist ab sofort in den USA, Kanada, Großbritannien, Singapur, Malaysia und Neuseeland verfügbar. Allerdings ist das Angebot nicht kostenlos, wie beispielsweise bei Opera. Die monatliche Gebühr beträgt 4,99 Dollar.

Mozilla VPN baut ein Virtuelles Privates Netzwerk auf, um Daten über das Internet zu übertragen. Die so gesicherte Verbindung soll vertrauliche Daten schützen. Ursprünglich für den Einsatz in Unternehmen gedacht, sind VPN-Dienste heute auch bei Nutzern beliebt, die ihre Online-Aktivitäten verbergen oder Internet-Zensur in ihrem Land umgehen wollen. Es lassen sich aber auch standortbasierte Einschränkungen von Streaming-Diensten aushebeln.

Ein Problem von VPN-Verbindungen sind die unter Umständen geringeren Übertragungsgeschwindigkeiten, die durch die Umleitung des Datenverkehrs über einen VPN-Server entstehen. Mozilla verspricht jedoch ein schnelles Browsing-Erlebnis, unter anderem durch eine schlanke Infrastruktur. Mozilla nutzt das VPN-Protokoll von WireGuard, dass aus lediglich 4000 Zeilen Code bestehen soll – weniger als ein Drittel des Codes anderer VPN-Dienste.

Mozilla geht es mit dem Angebot nicht nur darum, seinen Nutzern mehr Sicherheit und Privatsphäre zu bieten. Der VPN-Dienst soll auch zusätzliche Einnahmen generieren und die Abhängigkeit von Suchabkommen, vor allem mit Google, reduzieren.

Nutzer, in deren Land Mozilla-VPN noch nicht verfügbar ist, können sich auf der Mozilla-Website in eine Warteliste eintragen. Den Dienst bietet das Unternehmen für Windows, Android und iOS an. Versionen für macOS und Linux sollen folgen.

Für den Preis von 4,99 Dollar pro Monat verspricht Mozilla eine Verschlüsselung der Verbindung auf Geräteebene sowie keinerlei Bandbreitenbeschränkungen. Der Dienst lässt sich mit bis zu fünf Geräten benutzen. Verbindung wickelt Mozilla über mehr als 280 Server in mehr als 30 Ländern ab. Zum Schutz der Privatsphäre garantiert Mozilla auch, dass es keine Netzwerkaktivitäten erfasst.

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Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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