Rohde & Schwarz Cybersecurity verbessert Datenkontrolle in Microsoft Teams

Rohde & Schwarz Cybersecurity hat eine neue Lösung eingeführt, die Unternehmen und Behörden helfen soll, ihre während der COVID-19-Pandemie kurzfristig auf Microsoft Teams umgestellte Kommunikation abzusichern. Der Sicherheitsanbieter verspricht, dass sich R&S Trusted Gate – Teams Express Solution per Fernwartung innerhalb von 24 Stunden einführen lässt, um dann eine sichere weltweite Kollaboration zu ermöglichen.

Eine der Hauptaufgaben der Teams Express Solution ist es, eine sichere Verarbeitung von sensiblen Daten in Teams zu gewährleisten. Dafür werden die Daten verschlüsselt und fragmentiert gespeichert, entweder im eigenen Rechenzentrum oder verteilt bei verschiedenen Cloud-Anbietern. Die Funktionen zur Zusammenarbeit mit Teams sollen dadurch nicht eingeschränkt werden.

Die Verschlüsselung erfolgt nach Angaben des Unternehmens im Hintergrund. Zudem erstellt die neue Sicherheitslösung eine virtuelle Kopie vertraulicher Dokumente, die über Teams verteilt werden sollen. Die Kopie enthält nicht die zu schützenden Daten, sondern nur filterbare Metadaten wie Schlagwörter oder Datenklassifizierungen. Außerdem soll es möglich sein, dass SharePoint Online, OneDrive for Business und andere Applikationen mit den virtuellen Dateien arbeiten können, ohne Zugriff auf die vertraulichen Inhalte zu haben.

Das wiederum soll die gewohnten Arbeitsabläufe garantieren, während vertrauliche Inhalte nicht in der Public Cloud abgelegt werden müssen. „Bei den verschlüsselten und fragmentierten Originaldaten kann der Kunde entscheiden, wo er sie ablegen möchte. Damit erhält er die volle Kontrolle über seine Daten. Erst beim Download der vertraulichen Dokumente durch autorisierte Nutzer wird deren Inhalt transparent entschlüsselt“, teilte das Unternehmen mit. Auf diese Art könnten Kunden auch nationale Datenschutzrichtlinien „leicht“ erfüllen.

Die Trennung von vertraulichen Inhalten, die mit Teams verarbeitet werden, erfolgt über R&S Trusted Gate. Die Cloud-Security-Lösung soll sich nahtlos in Storage-Systeme von Public-Cloud-Anbietern wie Microsoft, Google, AWS sowie Collaborations-Tools wie Microsoft 365 und SharePoint integrieren lassen. Gesetzliche Vorgaben und Compliance-Regeln werden nach Unternehmensangaben konsequent umgesetzt. Außerdem biete Trusted Gate eine spezielle Suchfunktion, die eine sichere Volltextsuche selbst in verschlüsselten Dokumenten ermögliche.

Interessierte Kunden können sich zudem für ein Webinar registrieren, bei dem die Zusammenarbeit zwischen Trusted Gate und Microsoft Teams erläutert wird. Es findet am 4. Juni statt.

WEBINAR

Webinar-Aufzeichnung: Auf zu neuen Höhen mit SkySQL, der ultimativen MariaDB Cloud

In diesem Webinar stellen wir Ihnen SkySQL vor, erläutern die Architektur und gehen auf die Unterschiede zu anderen Systemen wie Amazon RDS ein. Darüber hinaus erhalten Sie einen Einblick in die Produkt-Roadmap, eine Live-Demo und erfahren, wie Sie SkySQL innerhalb von nur wenigen Minuten in Betrieb nehmen können.

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

Recent Posts

OneDrive: Microsoft hebt Dateilimit auf 100 GByte an

Eine neue Funktion vereinfacht auch das Hinzufügen von gemeinsam genutzten Ordnern. Andere Neuerungen richten sich…

3 Stunden ago

Hacker erpresst Betreiber von fast 23.000 MongoDB-Datenbanken

Sie sind ungeschützt über das Internet erreichbar. Er fordert eine Lösegeld von rund 123 Euro.…

5 Stunden ago

Neue Insider-Preview gibt Ausblick auf neues Startmenü für Windows 10

Es versieht die Kacheln mit einem teilweise transparenten Hintergrund. Der passt sich auf Wunsch automatisch…

7 Stunden ago

Google veröffentlicht Beta der AirDrop-Alternative Nearby Share

Nearby Share ist ein Teil der Play Services. Die Funktion steht laut Google künftig Android-Geräten…

9 Stunden ago

Mozilla veröffentlicht Notfall-Patch für Firefox 78

Die Entwickler stoppen außerdem vorübergehend die Verteilung des neuen Release. Es legt Teile der Suchfunktionen…

11 Stunden ago

Studie: Eines von 142 Passwörtern lautet „123456“

Es ist im fünften Jahr in Folge das am häufigsten wiederverwendete Passwort. Der analysierte Datensatz…

12 Stunden ago