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TCL: Smartphone mit ausziehbarem Bildschirm

Wie CNET berichtet, arbeitet der ehemalige Hersteller von BlackBerry-Telefonen an einem Smartphone, das über einen herausziehbaren Bildschirm verfügt.

Anders als bei Galaxy Fold und Galaxy Z Flip wird das Display im TCL-Smartphone also nicht aufgeklappt, sondern herausgezogen. Wie anhand der Fotos zu sehen ist, die CNET zugespielt wurden, scheint das Design dieses TCL-Konzepttelefons ein einziges durchgehendes Display zu verwenden, mit gewölbten Bildschirmen auf beiden Seiten. Zwischen der Mitte des Telefons und der doppelten, nach vorne gerichteten Kamera auf der rechten Seite gibt es eine Unterbrechung im Gehäuse, an der man die beiden Seiten auseinanderziehen kann, um den zusätzlichen Bildschirm freizulegen.

Es ist nicht genau klar, wie der Mechanismus im Inneren funktioniert, aber es könnte sein, dass sich ein Teil des flexiblen Bildschirms hinter den anderen biegt oder wickelt. Dadurch könnte das Telefon etwas dicker als gewöhnlich werden.

Von der Rückseite aus gesehen, hätte der verlängerte Teil eine eigene (nicht aus Glas bestehende) Unterlage, die das Display stützt. Es sieht so aus, als ob die rechte (verlängerte) Seite um ein Haar schlanker ist als die linke, sodass Platz für den verschiebbaren Teil des Geräts vorhanden ist.

Das ausziehbare Bildschirmdesign ist durchaus interessant, weil es das gleiche Ziel erreicht, die Bildschirmfläche eines Tablets von einem Gerät von der Größe eines typischen Telefons zu erreichen, ohne die Komplikation, das Gerät zu verbiegen. Dadurch könnte es mit einem einzigen, effizienteren Akku ausgestattet werden, und das Problem der Falte eines klappbaren Telefons könnte möglicherweise gelöst werden.

Angeblich wollte TCL das Konzept-Smartphone auf dem Mobile World Congress präsentieren. Da dies jedoch wegen der Absage der Messe nicht passieren wird, muss man sich wohl noch ein wenig gedulden, bis weitere Details zu der Lösung bekannt werden.

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Kai Schmerer @KaiSchmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

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