Microsoft behebt weitere Fehler in Windows 10 Version 1909 und 1903

Es stehen die Builds 18362.628 und 18363.628 zum Download bereit. Sie verbessernd die Gesichtserkennung per Windows Hello. Außerdem gehören Fehler in Explorer, Startmenü, Druckerverwaltung, Defender und Firewall nun der Vergangenheit an.

Microsoft hat ein neues kumulatives Update für Windows 10 Version 1909 und 1903 veröffentlicht. Den Versionshinweisen zufolge korrigiert es diverse Fehler, unter anderem im Startmenü und im Datei-Explorer. Darüber hinaus verbessert es die Gesichtserkennung und Anmeldung per Windows Hello.

Windows 10 1909 alias 19H2 (Bild: ZDNet.de)Nutzer von Windows 10 Version 1903 erhalten das Build 18362.628, dass sich die Codebasis mit der Version 1909 teilt, für die wiederum das Build 18363.628 vorliegt. Bis auf wenige Ausnahmen beziehen sich die Fehlerkorrekturen deswegen auf beide Versionen.

Der Version 1909 vorbehalten sind zwei Fixes für die Suchleiste des Explorers. So ist es unter Umständen nicht möglich, Inhalte aus der Zwischenablage per rechtem Mausklick einzufügen. In einige Fällen soll die Suchleiste sogar gar keine Eingaben annehmen. Beide Fehler will Microsoft nun behoben haben.

Korrigiert wurde auch ein Problem, das dazu führte, dass Downloadbenachrichtigungen mehrfach angezeigt wurden. Außerdem veränderte Windows zuletzt vom Nutzer angeordnete Kacheln im Startmenü. Bei einigen Anwendern schloss sich außerdem die Bildschirmtastatur bei jeder Berührung.

Darüber hinaus behoben die Entwickler Fehler in Windows Defender Application Control, der Druckerverwaltung und der Windows Firewall. Auch die Kompatibilitätsprüfung für neue Windows-Updates arbeitete unter bestimmten Bedingungen nicht wie vorgesehen. Abhilfe schafft Microsoft aber auch, falls die Indikatoren für Offline- und Online-Dateien nicht korrekt angezeigt werden.

Beide kumulativen Updates enthalten laut Microsoft keine bekannten Probleme. Allerdings gibt es mindestens einen Bug, der Windows 10 Version 1903 und 1909 betrifft, für den noch ein Fix aussteht. Weiterhin sind bestimmte ältere Versionen von Avast und AVG Antivirus nicht kompatibel mit beiden Windows-10-Versionen. Vor einem Umstieg auf eine dieser Version sollten Nutzer sich eine aktuelle Version ihres AVG- oder Avast-Produkts besorgen.

Die Verteilung der Builds 18362.628 und 18363.628 erfolgt über Windows Update. Die Aktualisierung wird dort allerdings als optionales Update angezeigt und unter Umständen nicht automatisch installiert.

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