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CES 2020: Intel stellt neue Mobilprozessoren und eigenständige GPU vor

Intel hat auf der Consumer Electronics Show 2020, die derzeit in Las Vegas stattfindet, die neueste Generation seiner Core-Mobilprozessoren vorgestellt. Die unter dem Codenamen Tiger Lake entwickelten CPUs sollen nach Angaben des Unternehmens einen Leistungszuwachs im zweistelligen Prozentbereich bringen. Die Leistungsvorteile für Artificial Intelligence bezeichnete Gregory Bryant, Executive Vice President bei Intel, sogar als „massiv“. Darüber hinaus integriert Tiger Lake aber auch Thunderbolt 4.

Gefertigt werden die neuen Chips in einem 10-Nanometer-Verfahren. Intel stellte außerdem Optimierungen im Bereich der integrierten Grafik heraus. Sie basiert auf der neuen Grafikarchitektur Xe, die in den Mobilprozessoren die Leistungsfähigkeit einer eigenständigen Grafikkarte erreichen soll.

Eine Vorschau gab es während der Intel-Keynote auch auf die erste eigenständige GPU des Unternehmens. Sie wird derzeit unter der internen Bezeichnung DG1 entwickelt. Laut Lisa Pearce, Vice President of Architecture for Graphics, ermöglicht die neue Architektur „deutliche Leistungsvorteile“ für Tiger Lake.

Darüber hinaus ging Intel auf die im vergangenen Jahr auf der CES angekündigte Plattform für mobile PCs ein. Für das Project Athena seien inzwischen 25 Designs verschiedener Hersteller zertifiziert worden. Sie lieferten „fantastische Innovationen und Vorteile auf Systemebene wie beispielsweise längere Akkulaufzeiten und eine schnellere Rückkehr aus dem Energiesparmodus.

Im Rahmen von Project Athena arbeitet Intel auch mit Google zusammen. Als Ergebnis nannte Bryant die Chromebooks Asus Chromebook Flip (C436) und Samsung Galaxy Chromebook. In diesem Jahr sollen rund 50 weitere Designs mit Windows und Chrome OS folgen sowie eine Spezifikation für Dual-Screen-PCs aufgestellt werden.

Erste Notebooks mit Tiger-Lake-CPUs sollen noch in diesem Jahr in den Handel kommen. Zur Verfügbarkeit des GPU-Chips DG1 machte das Unternehmen indes keine Angaben.

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Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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