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Bericht: TSMC fertigt kommende iPhone-Prozessoren im 5-Nanometer-Verfahren

Apple hat seinen aktuellen Prozessor-Stammlieferanten TSMC offenbar auch mit der Fertigung der kommenden A-Prozessor-Generation beauftragt. Das berichtet Digitimes unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Der A14 soll die diesjährigen iPhones antreiben, die Apple wahrscheinlich im Herbst vorstellen wird. Die Massenfertigung der Chips beginnt demnach bereits im Sommer.

In dem Bericht heißt es auch, TSMC arbeite mit Hochdruck daran, seine Fertigung auf ein neues Verfahren umzustellen, das 5 Nanometer kleine Strukturen ermöglicht. Die CPU-Generationen A12 und A13 werden in einem 7-Nanometer-Prozess hergestellt. Das neue Verfahren war offenbar eine Bedingung für die Vergabe der Aufträge.

Die Fortschritte bei der Produktion haben bereits in den vergangenen Jahren TSMC den Status das alleinigen CPU-Lieferanten von Apple gesichert. Das taiwanische Unternehmen ist laut MacRumors seit dem A10 Fusion Chip, der das iPhone 7 antreibt, der exklusive Fertigungspartner von Apple. Auch bei den nachfolgenden Chipgenerationen – A11 Bionic des iPhone 8 und des iPhone X, A12 Bionic des iPhone XR, XS und XS Max sowie A13 Bionic des iPhone 11 – konnte TSMC so Mitbewerber wie Samsung ausstechen.

Die Entwicklung neuer Fertigungstechnologien ist indes ein kostspieliges Unterfangen. Im vergangenen Jahr kündigte TSMC an, 25 Milliarden Dollar in die Umstellung auf den 5-Nanometer-Prozess zu investieren.

Für das Modelljahr 2020 sagt Mac Rumors fünf neue iPhone-Modelle voraus. Darunter soll nun auch ein Nachfolger des iPhone SE sein, dessen Vorstellung im ersten Halbjahr 2020 erwartet wird. Im Herbst sollen dann weitere vier Modelle folgen, die alle den neuen Mobilfunkstandard 5G unterstützen sollen: ein iPhone mit 5,4-Zoll-Display, zwei Geräte mit 6,1 Zoll großen Bildschirmen und ein 6,7-Zoll-iPhone.

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Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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