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Anker PowerPort Atom III 60 Watt für 22 Euro

Das Anker PowerPort Atom III mit 60 Watt Leistung basiert auf Galliumnitrit und fällt dadurch deutlich kleiner aus als herkömmliche Netzteile auf Basis von Silizium. Es eignet sich für das Aufladen von Notebooks, Smartphones und anderen Geräten, die Qualcomm Quick Charge oder USB-C Power Delivery unterstützen. Im Lieferumfang ist allerdings kein Ladekabel enthalten. Bei Bedarf muss dieses also zusätzlich geordert werden. iPhone-Nutzer benötigen ein USB-C-auf-Lighning-Kabel. Für Android-Telefone und Notebooks ist ein USB-C-auf-USB-C-Kabel nötig.

Derzeit ist das Netzteil im Rahmen einer Rabattaktion auf Amazon für knapp 32 Euro etwa 22 Euro und damit 20 45 Prozent günstiger als zum regulären Preis von knapp 40 Euro erhältlich. Die mit 30 Watt weniger leistungsstarke Variante Anker PowerPort Atom III Mini wird aktuell für knapp 20 Euro (37 Prozent Rabatt) angeboten.

Besonders für iPhone/iPad-Anwender ist das Netzteil interessant, da es gegenüber dem standardmäßig mitgelieferten Apple-Netzteil eine deutliche Beschleunigung der Ladezeit bietet. Das iPhone XS lässt sich im Test um den Faktor 2,5 schneller laden. Und beim iPad Pro zeigen sich die Vorteile des Anker Power Port Atom III: statt mit 18 Watt wird das iPad Pro mit dem Anker mit knapp 24 Watt geladen.

Im Kurztest mit aktuellen Android-Smartphones wie dem Galaxy S10+, den Xiaomi-Modellen Mi 9, Mi MIX 3, Mi MIX 2S sowie dem Google Pixel 3 bietet das Anker hingegen keinen Vorteil gegenüber den bei diesen Geräten mitgelieferten Standard-Netzteilen. Beim Aufladen des Galaxy Note 10+ ist das Anker sogar langsamer als das mitgelieferte 25-Watt-Netzteil von Samsung, da es kein PPS unterstützt und somit das Smartphone nur mit etwa 18 Watt lädt.

Bei Notebooks mit USB-C-Ladebuchse kann das Anker PowerPort Atom III hingegen seine volle Leistung ausspielen. Im Test mit dem Xiaomi Mi Notebook Pro liefert es mit 62 Watt sogar etwas mehr als es nominell verspricht.

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Kai Schmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

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