esmo AG integriert CAD-Systeme und PSIPenta mit PLM-Software PRO.FILE

Das Maschinenbauunternehmen esmo AG setzt auf die PLM-Software PRO.FILE von PROCAD sowie das Änderungsmanagement mit PRO.CEED. Datensicherheit und -qualität haben sich durch Einsatz des PLM-Systems deutlich erhöht.

Sichere Produktdatenhaltung mit diversen Freigabeprozessen und automatisierten Revisionen setzt der Maschinenbauer esmo AG seit kurzem mit der PLM-Software PRO.FILE um. Außerdem wurde ein automatisiertes Änderungswesen im Bereich der Zeichnungsverwaltung installiert. Die esmo AG wurde im Jahr 2001 gegründet und ist Teil der esmo-Firmengruppe, welche weltweit in verschiedenen Industriezweigen tätig ist. Seit November 2011 ist esmo ein Tochterunternehmen der Accuron Technologies Limited.

Die Digitalisierungsplattform PRO.FILE – ein PLM-System, das Informationen aus CAD und ERP gleichermaßen integriert. (Bild: PROCAD)Die Digitalisierungsplattform PRO.FILE – ein PLM-System, das Informationen aus CAD und ERP gleichermaßen integriert. (Bild: PROCAD)

Die Konstruktionsabteilung der esmo AG verwaltet mit der PLM-Software des Herstellers PROCAD sämtliche Daten aus SolidWorks sowie der elektrischen Konstruktionssoftware EPLAN. Platziert zwischen CAD-Systemen und der ERP-Lösung PSIPenta, sorgt das PLM-System für die Integration beider Welten; die Synchronisierung der Daten läuft über den Microsoft BizTalk Server. SolidWorks und EPLAN liefern Artikel und Stücklisten an das PLM-System, der BizTalk-Server bereitet sie als XML-Dateien auf und übergibt sie an PSIPenta. Für Revisionierung der Zeichnungen samt folgender Prozesse hat PROCAD gemeinsam mit esmo die Prozesse in einem speziellen Aufsatz des PLM-Systems angepasst. Weitere Prozesse, wie zum Beispiel das Vertragswesen, sind angedacht, um das PLM-System künftig als Digitalisierungsplattform umfänglich einzusetzen.

25 Konstrukteure aus der mechanischen und vier aus der elektronischen Konstruktion arbeiten mit der Software. Insgesamt hat das Unternehmen 120 Lizenzen für seine 150 Beschäftigten erworben. PRO.FILE soll im Zuge der Digitalisierung weiter zum zentralen Informationsrückrat im Unternehmen ausgebaut werden, das man auch ohne jegliche ERP-Kenntnisse verwenden kann. Derzeit wird das System firmenweit ausgerollt und auch als Dokumentenmanagementsystem (DMStec-System) für die Verwaltung kaufmännischer Dokumente verwendet. Mechanische und elektrische Konstruktion, Programmierung, Projektmanagement, Fertigung, Einkauf und Vertrieb arbeiten mit dem System, die Buchhaltung für die Eingangsrechnungsbearbeitung soll ebenfalls noch angeschlossen werden. Alles, was mit technischen Projekten zu tun hat, wird künftig in der PLM-Software verwaltet und aus PSIPenta heraus gepflegt.

Themenseiten: Digitalisierung, PDM, PLM, PROCAD, Software

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