Erweiterte Sicherheitsupdates für Windows 7 nun doch für alle Geschäftskunden

Die Beschränkung auf Kunden mit Volumenlizenzen gilt nicht mehr. Auch kleine Unternehmen erhalten weitere drei Jahre sicherheitsrelevante Updates. Der Preis steigt für Windows 7 Professional auf 200 Dollar pro Gerät im dritten Jahr.

Microsoft weitet die Verfügbarkeit der Extended Security Updates (ESU) für Windows 7 aus. Die kostenpflichtigen Sicherheitspatches sollten bisher nach dem offiziellen Support-Ende für Windows 7 im Januar 2020 nur Kunden mit Volumenlizenzen angeboten werden. Nun wird das Unternehmen die ESUs an Firmen beliebiger Größe verkaufen.

Windows 7: Supportende 2020 (Bild: Microsoft)Das neue Angebot gilt ab 1. Dezember 2019 und richtet sich auch an KMUs, die vor dem 14. Januar 2020 eine Umstellung auf eine neuere Windows-Version nicht abgeschlossen haben werden. Sie sollen in der Lage sein, die erweiterten Sicherheitsupdates über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren zu beziehen. Der Vertrieb erfolgt über qualifizierte Cloud Solution Partner von Microsoft.

Schon im vergangenen Herbst hatte Microsoft die Extended Security Updates angekündigt, allerdings ausschließlich für Windows 7 Professional und Windows 7 Enterprise. Sie umfassen ausschließlich sicherheitsrelevante Patches.

Allerdings sind die Preise für diese Updates recht hoch. Sie kosten für Windows Enterprise im ersten Jahr 25 Dollar pro Gerät. Um einen Anreiz für einen möglichst schnellen Umstieg auf beispielsweise Windows 10 zu schaffen, verdoppelt Microsoft im zweiten Jahr, also für den Zeitraum Januar 2021 bis Januar 2022, den Preis auf 50 Dollar pro Gerät. Wer bis Januar 2023 kostenpflichtige Updates erhalten möchte, muss ab Januar 2022 sogar 100 Dollar pro Gerät ausgeben.

Noch tiefer müssen Kunden mit Windows 7 Professional in die Tasche greifen. Hier beginnt Microsoft im ersten Jahr mit 50 Dollar pro Gerät, um die Kosten in den folgenden beiden Jahren ebenfalls zu verdoppeln, also auf 100 Dollar je Gerät im zweiten Jahr und 200 Dollar je Gerät im letzten Jahr.

Auf eine Mindestabnahmemenge verzichtet Microsoft. Einen nachträglichen Einstieg in das kostenpflichtige Programm erlaubt das Unternehmen allerdings nur, wenn auch für die bereits verstrichenen Monate oder Jahre bezahlt wird.

Eine Alternative ist der Service Microsoft Windows Virtual Desktop. Mit diesem Angebot bietet Microsoft Unternehmen virtuelle Maschinen in seiner Azure-Cloud mit Windows 7 oder 10, Office 365 sowie weiteren Anwendungen an. Wenn Firmen sich nach Januar 2020 für dieses virtualisierte Windows 7 entscheiden, können sie es ebenfalls weitere drei Jahre ohne Aufpreis mit Sicherheitsupdates nutzen.

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