Chuwi Aerobook mit 13,3 Zoll Display und 8 GByte RAM ausprobiert

Das 1,3 Kilo schwere Aerobook wird standardmäßig mit Windows 10 Home ausgeliefert, kann aber auch mit Linux genutzt werden. Für knapp 430 Euro erhalten Anwender ein elegantes Notebook, das durchaus zu überzeugen weiß.

Das Chuwi Aerobook ist mit einem 13,3 Zoll großen IPS-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel ausgesattet. Angetrieben wird es von einem Intel Core m3-6Y30, dem 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher zur Seite stehen.

Chuwi AeroBook (Bild: Chuwi)

Standardmäßig ist das Aerobook mit Windows 10 Home ausgestattet. Die Umstellung der Sprache ist anders als bei manchen China-Notebooks bereits bei der Ersteinrichtung problemlos möglich. Auch das Update auf die aktuelle Version 1903 hat funktioniert.

Chuwi Aerobook: Spracheinstellung während des Setups (Bild: ZDNet.de)

Die Installation von Linux Mint 19.2 gelingt ebenfalls ohne Schwierigkeiten. Sämtliche Komponenten werden erkannt und funktionieren auf Anhieb. Auch die Funktionstasten, wie für die Regelung der Display-Helligkeit und für die Aktivierung der Hintergrundbeleuchtung der Tastatur, arbeiten wunschgemäß.

Chuwi Aerobook mit Linux Mint 19.2 (Screenshot: ZDNet.de)

Die Verarbeitung des 1,3 Kilo schweren Aerobook ist tadellos. Das dunkelgraue Finish des Gehäuses hinterlässt einen wertigen Eindruck. Auch der Bildschirm liefert dank IPS-Technik einen großen Blickwinkel und die schmalen seitlichen Rahmen lassen ihn durchaus elegant ercheinen. Die Helligkeit im Office-Umfeld reicht aus, für den Outdoor-Einsatz ist sie allerdings nicht stark genug. Die Tastatur bietet einen guten Tastenhub und die Anschläge sind auch sehr leise. Als angenehm dürften die meisten Anwender die zweistufige Hintergrundbleuchtung der Tasten empfinden, da man je nach Lichtverhältnissen die ein oder andere Stufe wählen kann. Allerdings gibt es das Gerät nur mit QWERTY-Tastatur. Gelegenheitsschreiber werden daher wohl zu Tastenaufklebern greifen.

Chuwi Aerobook: Tastatur (Bild: ZDNet.de)

Zum Anschluss von USB-Peripherie stehen ein USB-3.1- und zwei USB-3.0-Ports zur Verfügung. Zwei sind in USB-A an der linken und rechten Seite und einer ist in USB-C an der linken Seite ausgeführt. Letztere erlaubt auch das Laden des Notebooks mit einem USB-C-Netzteil wie dem Anker PowerPort III Mini. Standardmäßig liegt dem Gerät allerdings ein 24-Watt-Netzteil mit Stecker bei. Damit dauert das Laden des 38-Wattstunden-Akkus mit knapp drei Stunden relativ lange. Nach etwas sechs Stunden Surfen muss das Gerät wieder aufgeladen werden. Damit erreicht es eine durchschnittliche Laufzeit, was allerdings aufgrund der Akkukapazität zu erwarten war.

Aerobook: Schnittstellen (Bild: Chuwi)

An der linken Seite befindet sich noch ein Kopfhöreranschluss sowie ein microSD-Kartenleser angebracht. Dieser ist allerdings nur über USB-2.0 ans System angeschlossen, sodass man bei Datentransfers von schnellen microSD-Cards etwas Wartezeit einalkulieren muss.

Chuwi Aerobook (Bild: Chuwi)

Die Performance des Aerobooks entspricht den Erwartungen, die man angesichts der Ausstattung mit Core m3-6Y30 und 8 GByte RAM an das Gerät stellen darf. Auch wenn die Netac-SSD mit einer Leseperformance von etwas über 500 MByte/s und einer Schreibrate von knapp 400 MByte/s nicht zu den schnellsten gehört. Dafür kann sie dank einer Öffnung an der Gehäuseunterseite leicht getauscht werden. Außerdem beinhaltet das BIOS sämtliche Patches für Spectre- und Meltdown-Lücken.

Chuwi Aerobook mit Spectre-Patches, SSD-Performance (Screenshot: ZDNet.de)

Fazit Chuwi Aerobook

Wer sich an der QWERTY-Tastenbelegung nicht stört, erhält mit dem Chuwi Aerobook ein elegantes Notebook, das mit 1,3 Kilo Gewicht gut für den mobilen Einsatz geeignet ist und dank der passiven CPU-Kühlung im Betrieb kaum ein Muchs von sich gibt. Bei einem Preis von 429 Euro bei Amazon und 361 Euro bei Gearbest darf man dem Gerät die ein oder andere Schwäche verzeihen.

Themenseiten: Chuwi, Windows 10

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