Categories: MacWorkspace

Bericht: Apple verlagert Produktion des Mac Pro von den USA nach China

Apple fertigt den neuen Mac Pro angeblich in China. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Bisher hatte das Unternehmen aus Cupertino seine auf professionelle Nutzer ausgerichteten Macs ausschließlich in den USA produziert.

Die Entscheidung des iPhone-Herstellers, die Mac-Pro-Produktion ins Ausland zu verlagern, steht dem Bericht zufolge im Zusammenhang mit dem Ende von Subventionen, die das Unternehmen bisher für die Fertigung der Desktop-Computer im US-Bundesstaat Texas erhielt. Dort war bisher das US-Unternehmen Flex mit dem Zusammenbau der Mac Pro beauftragt.

„Das erinnert uns daran, dass die Fertigung in China im Vergleich zu den USA eine kostengünstigere Alternative bleibt und von einer bestehenden Infrastruktur profitiert, anstatt dass sie möglicherweise in den USA erst wieder aufgebaut werden muss“, zitiert die Agentur Reuters den Analysten Tom Forte von D.A. Davidson.

Apple betonte indes, der Zusammenbau der Komponenten nicht der wichtigste Schritt der Produktion ist. „Wie alle unsere Produkte wird der Mac Pro in Kalifornien entworfen und entwickelt und enthält Komponenten aus verschiedenen Ländern, darunter auch die USA“, erklärte eine Apple-Sprecher. „Die abschließende Montage ist nur ein Teil des Fertigungsprozesses.“

Den neuen Mac Pro soll nun der Auftragsfertige Quanta zusammenbauen, und zwar in einer Fabrik in der Nähe von Shanghai, so das WSJ weiter. Das Unternehmen ist auch für Endfertigung der Apple Watch zuständig.

Der Mac Pro war Apples letztes bedeutendes Produkt, das in den USA gefertigt wurde. Neben den Lohnkosten dürfte aber auch andere Faktoren die Produktionsverlagerung begünstigt haben, darunter die größere Nähe zu vielen Vorlieferanten in Asien.

ANZEIGE

So lassen sich Risiken bei der Planung eines SAP S/4HANA-Projektes vermeiden

Ziel dieses Ratgebers ist es, SAP-Nutzern, die sich mit SAP S/4HANA auseinandersetzen, Denkanstöße zu liefern, wie sie Projektrisiken bei der Planung Ihres SAP S/4HANA-Projektes vermeiden können.

Stefan Beiersmann @beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

Recent Posts

Supercomputer Hawk mit 11.260 AMD-Prozessoren geht in Betrieb

Das Höchstleistungsrechenzentrum in Stuttgart (HLRS) hat heute offiziell den Supercomputer Hawk in Betrieb genommen. Der Großrechner stammt von Hewlett Packard…

1 Tag ago

BlackBerry: Automobilindustrie und Einzelhandel sollten sich auf mehr Bedrohungen einstellen

Der Anstieg von Angriffen in der Automobilindustrie werde durch die fortschreitende Vernetzung der PKWs begünstigt. Das ist das Ergebnis des…

1 Tag ago

Telekom blickt auf ein Rekordjahr zurück

Der Konzern erzielt 2019 einen Umsatz von 80,5 Milliarden Euro, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 6.4 Prozent entspricht.…

1 Tag ago

Dell will RSA Security an Symphony Technology Group verkaufen

Dieser Schritt soll das Portfolio von Dell vereinfachen und der RSA ermöglichen, sich auf ihre Kernaufgabe im Bereich Sicherheit zu…

2 Tagen ago

Webinar: BlackBerry Intelligent Security – Flexible Sicherheitsrichtlinien für mobiles Arbeiten

Die meisten Unified Endpoint Management Produkte platzieren Richtlinien auf einem Gerät oder in einer Anwendung nach eng umrissenen Vorgaben. Entscheidend…

2 Tagen ago

Deutschland vor Hybrid-Cloud-Welle

Interessant sind die Ergebnisse des Enterprise Cloud Index 2019 für Deutschland. Denn die hiesigen Entwicklungen zeigen: Nicht jede App soll…

2 Tagen ago