Skype erlaubt Desktop-Sharing unter Android und iOS

Die Bildschirmfreigabe funktioniert zwischen Smartphones aber auch zwischen Smartphone und Desktop. Das Feature wird ab Android 6.0 und ab iOS 12 unterstützt.

Die mobilen Skype-Apps für Android und iOS unterstützen ab sofort das von der Desktop-Version bekannte Feature der Bildschirmfreigabe. Hierfür muss auf dem Smartphone mindestens Android 6.0 oder iOS 12 installiert sein. Die Bildschirmfreigabe funktioniert zwischen Smartphones aber auch zwischen Smartphone und Desktop.

Zu den Anwendungsfällen schreibt Microsoft im Skype-Blog: „Ob Sie ein Last-Minute-Meeting unterwegs haben oder Ihr Vater nicht weiß, wie er sein Telefon verwendet soll – mit Bildschirm-Sharing unter Android und iOS können Sie ihm es von unterwegs aus erklären. Vielleicht möchtest Du mit Deinen besten Freunden online einkaufen, oder Du musst mit jemandem auf der anderen Seite der Welt zusammenarbeiten – bequem vom Sofa aus, ohne den Laptop suchen zu müssen! Dann starte einfach einen Skype-Anruf, tippe auf das brandneue Menü „…“ und beginne, Deinen Bildschirm zu teilen.“

Skype: Desktop-Freigabe-Mobil (Screenshot: ZDNet.de)

Der Bildschirm kann im Portrait- als auch im Landscape-Modus geteilt werden. Über das neu gestaltete Menü hat der Anwender Zugriff auf alle Funktionen, die während einer Skype-Verbindung nützlich sein können. Allerdings sind einige davon noch nicht sonderlich ausgereift. Untertitel sind offenbar für die deutsche Sprache noch nicht optimiert. Aus dem Satz „Mit der Beta-Version von Android Q funktionieren die Untertitel noch nicht. Außerdem sind sie noch sehr mit Fehlern behaftet“ macht das Feature „Mit der Beta Version. Von Andrew Lloyd Q funktionelle Untertitel nicht außerdem ähm sind sie doch noch sehr mit Fehlerbehaftet.“

Anders als die Desktop-Version unterstützen die mobilen Varianten während eines Videoanrufs nicht die Weichzeichnung des Hintergrunds. Dafür wird allerdings auch auf dem Desktop mindestens eine CPU mit Unterstütztung für AVX2 benötigt. Es könnte also sein, dass die gegenwärtigen ARM-Prozessoren in den Smartphones dafür einfach nicht schnell genug sind oder Microsoft noch keine Lösung gefunden hat.

Themenseiten: Microsoft, Skype

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