Xiaomi übertrifft die Erwartungen

Der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi hat im ersten Quartal 2019 seinen Umsatz um 27,2 Prozent auf 43,8 Milliarden Yuan (5,64 Milliarden Euro gesteigert). Der bereinigte Gewinn kletterte um 22,4 Prozent auf 2,1 Milliarden Yuan (270 Millionen Euro).

Die Einnahmen übertreffen die Erwartungen von Analysten, die laut Reuters durchschnittlich 42,109 Milliarden Yuan prognostiziert hatten. Den gestrigen Handelstag schloss die Xiaomi-Aktie in Hongkong mit einem Minus von 2,48 Prozent bei umgerechnet 1,14 Euro pro Aktie ab.

Die Smartphone-Sparte steuerte alleine 27 Milliarden Yuan zum Gesamtergebnis bei. Das entspricht einem Plus von 16,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen begründet das gute Ergebnis mit strategischen Anpassungen, die nun erste Früchte tragen. Dazu gehört die Etablierung von „Redmi“ als eigenständige Marke für preisoptimierte Smartphones, die über Online-Kanäle vertrieben werden. Die Marke Xiaomi sei indes auf fortschrittliche Technologien und ein überragendes Nutzererlebnis ausgerichtet.

Die Markenstrategie soll auch dazu beigetragen haben, dass der durchschnittliche Smartphone-Verkaufspreis in China um 29,9 Prozent zulegte. Außerhalb Chinas lag das Plus bei 12,1 Prozent. Von den aktuellen Flaggschiff-Modellen beider Marken, Mi 9 und Redmi Note 7, wurden nach Angaben des Unternehmens im ersten Quartal 1,5 beziehungsweise 4 Millionen Einheiten ausgeliefert.

Das zweite Standbein des Unternehmens, Lifestyle- und IoT-Produkte, spülte 12 Milliarden Yuan in die Kasse, 56,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Allein der Bereich Smart-TVs verbesserte sich um 99,8 Prozent.

Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer von Xiaomis Smartphone-Bedienoberfläche MIUI kletterte um 37,3 Prozent auf 260,9 Millionen. Zudem meldete Xiaomi 20,7 Millionen monatlich aktive Nutzer seiner Smart-TVs und Mi-Boxen, was einem Wachstum von 55,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

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Stefan Beiersmann @beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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