Samsung entwickelt zwei weitere faltbare Smartphones

Sie sollen Ende 2019 oder Anfang 2020 vorgestellt werden. Das erste Gerät ist eine Neuinterpretation des klassischen Klapphandys. Außerdem plant Samsung ein an das Huawei Mate X angelehntes Gerät mit außen liegendem Faltdisplay.

Samsung arbeitet angeblich an zwei weiteren Smartphones mit faltbaren Displays, die das Ende Februar vorgestellte Galaxy Fold ergänzen sollen. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf zwei mit den Plänen des koreanischen Unternehmens vertrauten Quellen. Eines der beiden Geräte soll an das Konzept klassischer Klapphandys (Clamshell) angelehnt sein, während das andere über ein außen liegendes Display verfügen soll, ähnlich wie Huaweis Mate X.

Galaxy Fold (Bild: Samsung)Das Clamshell-Smartphone soll demnach Ende 2019 oder Anfang 2020 vorgestellt werden. Es soll wie das Galaxy Fold das faltbare Display auf der Innenseite haben. Frühe Entwürfe sollen zudem ein weiteres kleines Display auf der Vorderseite vorsehen, über dass das Gerät im zusammengeklappten Zustand bedient wird. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass Samsung das zweite Display wieder entferne. Die Entwickler wollten die Reaktion von Nutzern auf das Außendisplay des Galaxy Fold abwarten.

Das Smartphone mit außen liegendem faltbarem Display soll indes schon als Prototyp vorliegen. Es stammt laut Bloomberg aus der Entwicklung des Galaxy Fold und war als mögliches erstes faltbares Design von Samsung im Gespräch. Es soll nun nach dem Clamshell-Smartphone erscheinen. Zudem soll es dünner sein als das Galaxy Fold, weil es wie das Mate X von Huawei auf ein zusätzliches Display verzichtet.

Darüber hinaus soll Samsung künftig den Fingerabdrucksensor auch in das Display seiner faltbaren Smartphones integrieren. Hier dienen das Galaxy S10 und S10+ als Vorbild, bei denen das Unternehmen erstmals auf einen Ultraschall-Sensor setzt. Beim Galaxy Fold ist der Fingerabdruckscanner indes in den Gehäuserahmen eingebaut.

Mit Huawei und Samsung haben zwar zwei der größten Smartphonehersteller deutlich gemacht, dass sie auf den Markt für Foldables setzen, ob Verbraucher die neue Produktkategorie annehmen werden, bleibt abzuwarten. Ein Grund für ein mögliches Scheitern wäre der derzeit noch sehr hohe Preis. Beide Hersteller rufen Preise jenseits der Marke von 2000 Euro auf. Ein weiteres Problem könnte die geringere Haltbarkeit der faltbaren Displays sein, da sie durch Kunststoff und nicht durch Glas geschützt werden. Zwar arbeitet der Gorilla-Glass-Anbieter Corning bereits an einer Lösung, seine derzeit verfügbaren Muster sollen aber noch nicht die Erwartungen der Kunden erfüllen.

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