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Google macht NoSQL-Datendank Cloud Firestore allgemein verfügbar

Google hat den Betatest seiner Cloud-nativen NoSQL-Datenbank beendet und Cloud Firestore damit allgemein verfügbar gemacht. Darüber hinaus senkt das Unternehmen die Preise für regionale Instanzen von Cloud Firestore und bietet zusätzliche Standorte an, um Daten von Cloud Firestore zu hosten.

Die vollständig verwaltete Datenbank soll Unternehmen bei der Einführung der serverlosen Anwendungsentwicklung helfen. In diesem Bereich ist Googles Konkurrent Amazon Web Services bereits mit AWS Lambda vertreten. Amazons Angebot umfasst Datenbankdienste wie Amazon Aurora Serverless und Amazon DynamoDB. Ein weiterer Mitbewerber ist MongoDB mit dem serverlosen Angebot Stitch für den Cloud-Dienst Atlas.

Cloud Firestore ist in die Google Cloud Platform (GCP) und auch in Firebase integriert, Googles mobiler Entwicklungsplattform. Ziel ist es, das Speichern, Synchronisieren und Abfragen von Daten für Web-, Mobil- und IoT-Anwendungen zu vereinfachen. Während der Betaphase wurde Cloud Firestore bereits von der New York Times und Skip Scooters, einem Sharing-Dienst für Roller, eingesetzt.

Durch die allgemeine Verfügbarkeit unterliegt Cloud Firestore nun auch den offiziellen Service Level Agreements der Google Cloud Platform. Es gilt also eine Verfügbarkeitsgarantie von 99,999 Prozent für multiregionale Instanzen und von 99,99 Prozent für regionale Instanzen. Außerdem gehört Cloud Firestore zu den Google-Diensten, die die HIPAA Compliance unterstützen.

Die Preissenkungen für regionale Instanzen, die eben nur ein einer Region gehostet werden, gelten ab 3. März. An einigen Standorten sollen sie dann nur die Hälfte einer multiregionalen Instanz kosten. Neu ist in dem Zusammenhang der multiregionale Hosting-Standort Europa für Cloud-Firestore-Daten.

Die Kostenkontrolle soll ein neuer Tab „Nutzung“ in der Firebase-Konsole vereinfachen. Er informiert über die genaue Zahl der Lese-, Schreib- und Löschvorgänge, die die Datenbank in einem bestimmten Zeitraum ausgeführt hat.

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Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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