Apple präsentiert die App-Store-Trends 2018

Wellness, Selbstfürsorge und Achtsamkeit definiert den App-Trend des Jahres. Apples Bestenliste führt Motivations-Apps wie Fabulous und Meditations-Apps wie Calm auf. Den Spiele-Trend bestimmen die Battle-Royale-Shooter Fortnite und PUBG.

Apple hat Das Beste aus 2018 in Form von Top-Charts und redaktionellen Empfehlungslisten zusammengefasst. Neben Apps und Spielen gelten die Bestenlisten weiteren Kategorien wie Musik, Podcasts, Bücher, TV und Filme.

(Bild: Apple)

Als App-Trend des Jahres hat der iPhone-Hersteller Wellness und Selbstfürsorge ausgemacht. „In 2018 widmeten wir einigen fantastischen Apps unsere Achtsamkeit“, heißt es zum Angebot im eigenen App Store. Dabei bedeute Achtsamkeit fürjeden etwas anderes – etwa ruhiger zu atmen, mehr Zeit für sich selbst nehmen, an sich zu arbeiten, ein besserer Mensch zu werden.

In diesem Jahr hätten die besten Apps nicht nur beim Zählen von Schritten und Kalorien geholfen, sich nicht nur auf körperliche Gesundheit konzentriert, sondern das geistige Wohlbefinden in den Mittelpunkt gerückt. „Natürlich kannst du eine Menge mithilfe von Büchern und Therapeuten lernen, aber Apps unterstützen tägliches, häppchenweises Training – jeden Tag ein bisschen“, lässt sich dazu Psychiater Judson Brewer von der Brown University zitieren.

Entsprechend führt Apples Bestenliste Motivations-Apps wie Fabulous und Shine an, die gute Gewohnheiten fördern und vor allem helfen sollen, sie auch beizubehalten. Mend will bei schmerzhaften Trennungen unterstützen, Joyable als App im Abonnement Sozialphobie, Stress und Depression in Angriff nehmen. Tiefgehendes Wohlbefinden zugänglich machen wie nie zuvor sollen Meditations-Apps wie Calm, 10% Happier und Headspace. „Du kannst dich anmelden und sagen: ‚Okay, da sind 100.000 Leute, die gerade mit mir meditieren'“, attestiert die Psychologin Sara Lazar von der Harvard University.

Bei den Spielen dominierte das Battle-Royale-Genre, dessen erfolgreichste Titel Fortnite und PUBG Mobile für Download-Rekorde sorgten. Die Spielrunden bringen jeweils 100 Spieler auf eine Insel für ein Todesspiel, bei dem der letzte Überlebende gewinnt. Das geht zurück auf die japanische Dystopie Battle Royale, 1999 als Roman erschienen und im Jahr 2000 verfilmt. „Im Gegensatz zum rauen Shoot-first-Stil von PUBG macht das verspielte Sandbox-Flair den Großteil des Charmes von Fortnite aus“, unterscheiden Apples Redakteure. „Du kämpfst nicht nur, du baust auch.“

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