HPE kündigt Composable-Cloud-Plattform an

Mit der offenen hybriden Plattform baut HPE seine Composable-Strategie aus. Als neue Bausteine der IT-Infrastruktur kommen HPE Composable Cloud für ProLiant-DL-Rackserver und HPE Composable Cloud für Synergy. Composable Fabric erweitert HPE Simplivity.

HPE hat in Madrid auf seiner jährlichen Konferenz Discover Composable Cloud als nächsten Schritt seiner Composable-Infrastructure-Strategie angekündigt. Die Plattform setzt auf einen integrierten Software-Stack, um eine offene hybride Cloud-Plattform zu schaffen. Damit sind auch weitere Bausteine für die IT-Infrastruktur zu nutzen wie erstmals Rack-Server mit der HPE Composable Cloud für ProLiant DL und HPE Composable Cloud für Synergy.

Hewlett Packard Enterprise (Bild: Hewlett Packard Enterprise)

Die als Composable Infrastructure bezeichnete Architektur abstrahiert Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen von ihren physischen Orten und erlaubt, sie über eine webbasierte Schnittstelle zu verwalten. Das soll Ressourcen im Rechenzentrum ebenso verfügbar machen wie Cloud-Services. Als erstes Produkt dieser Architektur hat HPE im letzten Jahr Synergy als Basis hybrider Infrastrukturen ausgeliefert.

Auch ohne spezielle Netzwerkkenntnisse soll HPE Composable Cloud für ProLiant DL IT-Administratoren erlauben, ihre Infrastruktur in Echtzeit zu skalieren. Unternehmen sollen von der einfachen Wahl zwischen öffentlicher und privater Cloud profitieren. Die Lösung integriert Schlüsselkomponenten aus dem HPE-Softwareportfolio wie HPE InfoSight mit Predictive Analytics und das aktualisierte HPE OneSphere als SaaS-Management-Lösung für hybride Clouds. HPE OneView dient Unternehmen als zentrale Verwaltungs- und Überwachungslösung für ihr Netzwerk und alle integrierten Komponenten. Als neues Feature verspricht die von Plexxi erworbene Composable Fabric eine Netzwerk-Selbstkonfigurierung und dynamischen Lastausgleich.

(Bild: HPE)

Mit Composable Fabric wird auch das hyperkonvergente System HPE Simplivity erweitert. Mit der Integration softwaredefinierter Netzwerke setzt es laut Hersteller einen neuen Standard für Hyperkonvergenz und verbessert die Leistungs- und Management-Anforderungen verteilter Anwendungen.

„Organisationen zeigen ein ständig wachsendes Interesse an Automatisierung, Skalierbarkeit und Offenheit, um ihre Entwicklung und ihren Betrieb offensiv zu beschleunigen“, lässt sich Thomas Meyer zitieren, Group Vice President bei IDC. „Mit Composable Cloud will HPE eine wichtige Grundlage liefern, die diese Attribute im Blick hat, um Kunden dabei zu unterstützen, ihre digitale Transformation in einer hybriden Cloud-Welt zu beschleunigen.“

HPE Composable Cloud für ProLiant-DL-Rack-Server ist im ersten Quartal 2019 in den USA, Großbritannien, Irland, Frankreich, Australien sowie Deutschland zu erwarten. In denselben Ländern ist für Dezember dieses Jahres HPE Simplivity mit Composable Fabric avisiert. HPE OneSphere ist derzeit in den USA, Großbritannien sowie Irland erhältlich und soll im nächsten Jahr für weitere Länder verfügbar werden.

Themenseiten: Cloud-Computing, HPE, Rechenzentrum, Server, Software

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