Categories: MobileNotebook

Apple aktualisiert Mac mini und MacBook Air

Apple hat heute einen neuen Mac mini und ein neues MacBook Air vorgestellt. Den Mini-PC stattet Apple mit aktuellen Intel-Prozessoren der achten Generation aus. Der Einstiegspreis liegt bei 899 Euro (USA: 799 Dollar). Das MacBook Air bekommt ein Retina-Display und ist ab 1349 Euro (USA: 1199 Dollar) erhältlich.

Dank der neuen Prozessoren bietet der Mac mini laut Apple eine erheblich Performancesteigerung gegenüber dem Vorgängermodell. Das ist auch keine Kunst, da Apple den Mini-PC seit vier Jahren nicht aktualisiert hat. Maximal kann der Mac mini mit einer Sechs-Kern-CPU, 64 GByte RAM und einer 2 TByte SSD konfiguriert werden. Als Anschlüsse stehen vier Thunderbolt 3, zwei USB-A, HDMI-Video, Audio und Ethernet bis zu 10 GBit/s (Standard: Gigabit/s) zur Verfügung.

Das Einstiegsmodell für 899 Euro ist mit einem 3,6 GHz schnellen Core i3 mit vier Kernen, 8 GByte RAM und einer 128 GByte großen SSD ausgestattet. In der Maximalkonfiguration mit einem 3,2 GHz schnellem Core i7 und sechs Kernen, 64 GByte RAM, 2 TByte SSD und 10-Gigabit-Netzwerkanschluss kostet der Mac Mini 4969 Euro.

An den Mac mini können bis zu drei Monitore angeschlossen werden: zwei Displays mit einer Auflösung von jeweils 4096 x 2304 Pixel bei 60 Hertz über Thunderbolt 3 und ein Display mit einer Auflösung von 4096 x 2160 Pixel bei 60 Hertz über HDMI 2.0. Alternativ lässt sich über Thunderbolt 3 auch ein Monitor mit einer Auflösung von bis zu 5120 x 2880 Pixeln ansteuern. Dann steht als zweites Display nur die HDMI-Option zur Verfügung.

Apple verbaut im Mac mini außerdem einen T2-Sicherheitschip, der über einen SSD-Controller mit On-the-fly-Datenverschlüsselung verfügt. Zusammen mit einem besonders geschützten Speicherbereich im Chip (Secure Enclave) stellt der Zusatz-Prozessor sicher, dass die während des Bootvorgangs geladene Software nicht manipuliert wurde. Außerdem verfügt der T2 über eine HEVC-Videotranscodierung, die bis zu 30-mal schneller ist.

Das Gehäuse des Mac mini besteht laut Apple aus einer selbstentwickelten Legierung aus 100 Prozent recyceltem Aluminium. Auch Kunststoffteile wie der Fuß stammen aus recyceltem Materials, sodass die CO2-Bilanz des neuen Mac mini laut Apple um fast 50 Prozent reduziert wurde.

MacBook Air mit Retina-Display

Auch ein aktualisiertes MacBook Air hat Apple heute vorgestellt. Es unterscheidet sich von seinem Vorgänger in erster Linie durch ein höher auflösendes Display. Statt 1440 x 900 löst das IPS-Panel im neuen MacBook Air nun mit 2560 x 1600 Pixeln auf. Dadurch erreicht es eine Pixeldichte von 227 ppi. Zudem verfügt es über einen integrierten Fingerabdrucksensor (Touch ID). Wie beim Mac mini sorgt auch im MacBook Air verwendete T2-Chip über einen integrierten SSD-Controller, der Daten automatisch verschlüsselt.

Der integrierte 50-Wattstunden-Akku soll 12 Stunden Surfen im WLAN garantieren. Im Lieferumfang befindet sich ein 30-Watt starkes USB-C-Netzteil. Wie beim Mac mini kommen beim neuen MacBook Air Intel-Prozessoren der achten Generation zum Einsatz. Allerdings handelt es sich dabei nur um Dual-Core-Varianten. Gegenüber dem Vorgängermodell reduziert sich das Gewicht um 100 Gramm auf 1,25 Kilogramm. Das Gehäuse besteht wie beim Mac mini aus einer recyelten Aluminiumlegierung. Laut Apple reduzieren sich die CO2-Emmissionen gegenüber dem Vorgängermodell um 47 Prozent.

Das Einstiegsgerät für 1349 Euro ist mit einem 1,6 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor vom Typ Intel Core i5, 8 GByte RAM und einer 128 GByte großen SSD ausgestattet. Mit einer 256 GByte großen SSD kostet das MacBook Air 1599 Euro. In der maximal möglichen Ausstattung mit 16 GByte RAM und 1,5 TByte großen SSD kostet es 3089 Euro. Als Gehäusefarben stehen Grau, Gold und Silber zur Auswahl.

HIGHLIGHT

Report: State of Digital Transformation EMEA 2019

Zu den größten Hürden der digitalen Transformation zählen der mobile Zugriff auf Unternehmensdaten und Anwendungen, die Nutzung unsicherer Netzwerke und nicht verwalteter Geräte. Das geht aus dem Report „State of Digital Transformation EMEA 2019“ von Zscaler hervor. Jetzt den vollständigen Report herunterladen!

Bleiben Sie in Kontakt mit ZDNet.de

ZDNet-Newsletter

Täglich alle relevanten Nachrichten frei Haus.

Jetzt anmelden!

Kai Schmerer @KaiSchmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

Recent Posts

Huawei befreit sich von US-Technik

Durch die US-Sanktionen kann der chinesische Mobilfunkkonzern nicht mehr auf Produkte aus den USA zurückgreifen. Dass man Smartphones und 5G-Equipment…

2 Tagen ago

Private Public Cloud mit AWS Outposts

Der bereits letztes Jahr angekündigte Dienst AWS Outposts ist nun allgemein verfügbar. Kunden können jetzt von AWS vollgemanagte Racks, welche…

2 Tagen ago

AWS re:Invent: Redshift auf Steroiden

CEO Andy Jassy gibt umfangreiche neue Features für die hauseigenen Data Warehouse Lösung AWS Redshift bekannt. Neue Features drehen sich…

2 Tagen ago

Qualcomm stellt Snapdragon-Plattformen 7c und 8c für Windows PC vor

Sie sollen das untere und mittlere Preissegment bedienen. Die SoCs integrieren jeweils ein LTE-Modem und erlauben lüfterlose Designs, die stets…

2 Tagen ago

OpenBSD schließt Authentifizierungs-Lücke in weniger als 40 Stunden

Ein Angreifer kann aus der Ferne eine Anmeldung ohne Passwortabfrage erzwingen. Drei weitere Schwachstellen erlauben eine nicht autorisierte Ausweitung von…

2 Tagen ago

Bericht: Amazon droht Kartelluntersuchung seines US-Cloudgeschäfts

Die FTC weitet angeblich ihre Ermittlungen über das Handelsgeschäft hinaus auf die Cloud-Sparte AWS aus. Tatsächlich dominiert AWS den Markt…

2 Tagen ago