Windows 10 1803: Microsoft behebt mehr als 40 Fehler

Die noch immer meistgenutzte Windows-10-Version wird auf Build 17134.376 aktualisiert. Das bereits zweite kumulative Update in diesem Monat soll Fehler beheben und die Qualität verbessern. Laut Microsoft sind derzeit keine Probleme mit dieser Aktualisierung bekannt.

Microsoft hat für Windows 10 1803 – auch als April-2018-Update bekannt – ein weiteres kumulatives Update bereitgestellt. Es gilt der noch immer meistgenutzten Windows-10-Version, da die Auslieferung des Funktionsupdates 1809 (Oktober-2018-Update) wegen enthaltener Fehler gestoppt wurde. KB4462933 aktualisiert die 1803-Version auf OS-Build 17134.376 mit nicht weniger als 43 Bug-Fixes. Es soll Fehler beheben und die Qualität verbessern, ergänzt das Betriebssystem aber erwartungsgemäß nicht um neue Features. Microsoft merkt an, das ihm derzeit keine Probleme bekannt sind, die Nutzern durch diese Aktualisierung entstehen können.

Windows 10 (Bild: Microsoft)

Das neue Release folgt dem kumulativen Update KB4462919 vom Oktober-Patchday – das allerdings mit einem inkompatiblen HP-Tastaturtreiber manche Systeme am Start hinderte, begleitet von einem sogenannten Blue Screen of Death. Diesen fatalen Fehler muss das neue Update aber nicht mehr beheben, da Microsoft dafür schon einen zwischenzeitlichen Patch veröffentlichte.

Mit dem neuerlichen kumulativen Update wird unter anderem ein Fehler behoben, der die Tonwiedergabe ausfallen ließ, wenn Musik zu Bluetooth-Geräten gestreamt, Anrufsteuerung oder Lautstärkeregelung genutzt wurden. Ein weiteres Problem ließ Windows einfrieren, wenn ein Bluetooth-Gerät versehentlich entfernt wurde.

Eine Reihe weiterer Fixes dürften Systemadministratoren in Unternehmen und Behörden zu schätzen wissen. Sie beheben etwa Probleme mit Anwendungen unter Windows Container, mit App-V-Packages sowie geplanten Aufgaben. US-Regierungsbehörden sollen jetzt die veralteten Verschlüsselungsprotokolle TLS 1.0 und TLS 1.1 deaktivieren können, wenn sie im Sicherheitsmodus Federal Information Processing Standard (FIPS) arbeiten.

Neben den üblichen Systemfixes erwähnt das zugehörige Support-Dokument außerdem Anpassungen, die die Währungsreform in Venezuela nach Wirtschaftskrise und Hyperinflation betreffen. Da die Zentralbank des Landes als neue Währung den Bolívar soberano (souveräner Bolívar) in Umlauf brachte, der an die staatliche Kryptowährung Petro gekoppelt ist, wurden das venezolanische Währungssymbol, die Währungsbezeichnungen sowie der internationale Währungscode geändert.

[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

Themenseiten: Betriebssysteme, Microsoft, Window 10

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1 Kommentar zu Windows 10 1803: Microsoft behebt mehr als 40 Fehler

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  • Am 27. Oktober 2018 um 15:05 von FT

    Flickenteppich…

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