Categories: PC Workspace

Microsoft stellt Surface Pro 6, Surface Laptop 2 und Surface Studio 2 vor

Microsoft hat wie erwartet bei einem Event in New York eine neue Surface-Generation vorgestellt. Sie umfasst das Surface Pro 6, den Surface Laptop 2 und den All-in-one-PC Surface Studio 2. Darüber hinaus präsentierte das Unternehmen den Kopfhörer Surface Headphone, der laut einer Pressemitteilung „zunächst nicht nach Deutschland kommen soll“.

Das Surface Pro 6 bringt Microsoft in zwei Varianten in den Handel: für Consumer mit Windows 10 Home und ab einem Preis von 899 Euro und für Geschäftskunden mit Windows 10 Pro und ab einem Preis von 1149 Euro. Während sich Verbraucher mit einem Intel-Core-i5-8250U-Prozessor begnügen müssen, erhalten Geschäftskunden den etwas leistungsfähigeren Intel Core i5 8350U. Beide Versionen können alternativ auch mit dem Core i7-8650U ausgestattet werden.

Surface Pro 6 und Surface Studio 2 (Bild: Microsoft)Als Grafiklösung kommt Intels UHD Graphics 620 zum Einsatz. Außerdem verbaut Microsoft wahlweise 8 oder 16 GByte LPDDR3-RAM sowie Solid State Drives mit Kapazitäten von 128, 256 oder 512 GByte. Wer sich für ein Terabyte internen Speicher entscheidet, enthält eine fest verlötete SSD im PCIe-NVMe-Format.

Zur weiteren Ausstattung gehören WLAN 802.11ac, Bluetooth 4.1 sowie eine 5-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite und eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Erstere unterstützt Windows Hello. Das 12,3-Zoll-Display löst 2736 mal 1824 Bildpunkte auf. Zudem stehen ein USB-3.0-Anschluss, ein Mini-DisplayPort-Anschluss, ein Kopfhöreranschluss und eine MicroSDCX-Kartenleser zur Verfügung.

Alle Komponenten steckt Microsoft in ein 292 mal 201 mal 8,5 mm großes Unibody-Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung, das in den Farben Platin Grau und Schwarz erhältlich ist und ohne Type Cover 784 Gramm wiegt. Die Akkulaufzeit spezifiziert Microsoft mit 13,5 Stunden bei lokaler Videowiedergabe.

Beim Surface Laptop 2 setzt Microsoft ebenfalls auf Core-i5- und Core-i7-Prozessoren von Intel, denen es 8 oder 16 GByte und SSD-Optionen von 128, 256 oder 512 GByte beziehungsweise 1 TByte zur Seite stellt. Sein 13,5-Zoll-Display löst indes 2256 mal 1504 Pixel auf. Die weitere Ausstattung wie WLAN, Bluetooth und Anschlüsse entsprechen dem Surface Pro 6.

Surface Laptop 2 (Bild: Microsoft)Das größere Display benötigt jedoch ein größeres Gehäuse: 308,1 mal 223,27 mal 14,48 Millimeter nennt Microsoft für den Surface Laptop 2. Auch für den Akku steht nun mehr Platz zur Verfügung. Er soll bei der Videowiedergabe bis zu 14,5 Stunden durchhalten. Dem Formfaktor Laptop ist auch ein höheres Gewicht geschuldet. Das Gerät wiegt mit einem Aluminium-Gehäuse, das in Rot, Platin Grau, Blau und Schwarz angeboten wird, 1283 Gramm. Auch hier gibt es eine Consumer-Variante für 1149 Euro und eine Business-Variante für 1349 Euro.

Zum Surface Studio 2 nannte das Unternehmen indes noch keinen Preis, da das Gerät anfänglich nur in den USA erhältlich sein wird. In Deutschland soll der All-in-one-PC in den nächsten Monaten verfügbar sein. Kunden erhalten dann laut Microsoft 50 Prozent mehr Grafikleistung und ein 28-Zoll-Display, das 38 Prozent heller und 22 Prozent kontrastreicher als beim Vorgänger sein soll.

Die bessere Grafikleistung basiert auf Chips von Nvidia vom Typ GTXI 1060 oder 1070. Das Display soll 4500 mal 3000 Bildpunkte auflösen und ein Kontrastverhältnis von 1200 zu 1 bei einer Helligkeit von bis zu 515 Nits bieten. Unterstützt werden zudem die Farbprofile sRGB, DCI-P3 und Vivid (P3-D65).

Zudem kommen ausschließlich Core-i7-Prozessoren von Intel der siebten Generation zum Einsatz. Beim internen Speicher setzt Microsoft auf schnelle PCIe-NVMe-SSDs mit einem oder zwei Terabyte. Der Arbeitsspeicher ist wahlweise 16 oder 32 GByte groß. Außerdem sind Gigabit-Ethernet, WLAN 802.11ac, Bluetooth 4.1, vier USB-3.0-Anschlüsse und ein SD-Kartenleser mit an Bord. Ausgeliefert wird der Surface Studio 2 mit dem Surface Pen, dem Surface Keyboard und der Surface Mouse.

Der Surface-Kopfhörer soll laut Microsoft ein Premium-Design mit einem hochwertigen Klang und einer Freisprechfunktion kombinieren. Zur weiteren Ausstattung gehören eine in 13 Stufen anpassbare Geräuschunterdrückung und insgesamt acht Mikrofone. Der integrierte digitale Assistent Cortana soll zudem in der Lage sein, E-Mails vorzulesen und Telefonkonferenzen zu starten.

HIGHLIGHT

Report: State of Digital Transformation EMEA 2019

Zu den größten Hürden der digitalen Transformation zählen der mobile Zugriff auf Unternehmensdaten und Anwendungen, die Nutzung unsicherer Netzwerke und nicht verwalteter Geräte. Das geht aus dem Report „State of Digital Transformation EMEA 2019“ von Zscaler hervor. Jetzt den vollständigen Report herunterladen!

Stefan Beiersmann @beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

Recent Posts

Mi MIX 4: Technische Spezifikationen veröffentlicht

Das für den Herbst erwartete neue Xiaomi-Flaggschiff Mi MIX 4 soll über einen 4500 mAh starken Akku verfügen, der sich…

6 Stunden ago

Xiaomi Mi 9T mit 64 GByte Speicher für 244 Euro

Das Modell mit 128 GByte Speicher kostet aktuell 298,65 Euro. Ausgestattet ist das Mi 9T mit einem Snapdragon 730 und…

10 Stunden ago

Intel, IBM, Google und Microsoft fördern sicheres Computing

Viele der größten Unternehmen der Computerindustrie haben sich zu einen neuen Industriekonsortium zusammengeschlossen. Ziel des Confidential Computing Consortium ist es,…

11 Stunden ago

Künstliche Intelligenz: Google beurlaubt DeepMind-Mitbegründer

Der Mitbegründer der britische KI-Schmiede DeepMind Mustafa Suleyman war für KI-Anwendungen in den Bereichen Gesundheit und Energie verantwortlich. 2017 geriet…

13 Stunden ago

Skype wird durch Gerichtsentscheid zum Telekommunikationsdienst

Ein verlorener Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof zwingt Microsoft dazu, den Dienst Skype als offiziellen Telekommunikationsdienst zu registrieren und ihn…

16 Stunden ago

Box Shield: Box erweitert Content Management um native Sicherheitskontrollen

Mit Box Shield erhalten Kunden eine Bedrohungserkennung auf Basis von maschinellem Lernen sowie die Möglichkeit, klassifizierungsbasierte Sicherheitsrichtlinien festzulegen.

1 Tag ago