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Amazfit X: Huami bringt Smartwatch mit EKG-Funktion

Huami fertigt für Xiaomi den Fitness-Tracker Mi Band und zählt damit zu den weltweit größten Herstellern von Wearables. Mit der eigenen Marke Amazfit ist Huami auch im Smartwatch-Geschäft tätig und erzielt einen Marktanteil von vier Prozent. Damit liegt die Firma immerhin vor Garmin und Samsung.

Hierzulande haben einige Händler beispielsweise die Amazfit Stratos im Angebot, die nicht nur in Sachen Funktionalität überzeugen kann, sondern auch eine Batterielaufzeit von mehr als fünf Tagen bietet.

Im Vergleich zu anderen Smartwatches bietet die Amazfit Stratos eine hervorragende Batterielaufzeit. Nach einem siebenstündigen Aktivitätstracking zeigt der Akku noch über 80 Prozent Kapazität an. Im Alltag hält er bei einer täglichen Aktivitätsaufzeichnung von 60 Minuten länger als fünf Tage durch (Bild: ZDNet.de).

Amazfit X bietet EKG-Funktion

Am Montag will Huami den Nachfolger der Stratos vorstellen. Die Amazfit X soll laut Huami-CEO über einen neuen verbesserten Herzsensor verfügen, der wie die Apple Watch Series 4 vor Herzrhythmusstörungen, einschließlich Vorhofflimmern, warnt. Ein vollständiges EKG bietet die Amazfit X aber genauso wenig wie die neue Apple-Smartwatch.

Derzeit existieren noch keine Fotos von der Uhr selbst, aber die Verpackung und eine Zeichnung sind beim chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo aufgetaucht. Auf der Verpackung ist auch der Preis aufgedruckt. Demnach liegt er bei 1599 Yuan, was umgerechnet knapp 200 Euro sind. Dafür wird die Uhr jedoch voraussichtlich nicht in Deutschland erhältlich sein, da man mit einem Preisaufschlag der Händler rechnen muss. So kostet beispielsweise die Amazfit Stratos offiziell 949 Yuan, was etwa 118 Euro sind. Hierzulande ist sie jedoch erst ab etwa 180 Euro erhältlich. Beim Import über einen chinesischen Online-Shop kostet sie circa 140 Euro.

Ob auch die Amazfit X eine so lange Batterielaufzeit von fünf Tagen plus X wie Amazfit Stratos bietet, bleibt abzuwarten. Aufgrund des genaueren Sensors sowie die Möglichkeit der Spracheingabe, daraufhin deutet das Mikrofon-Symbol auf der schematischen Darstellung, könnte die Batterielaufzeit etwas kürzer ausfallen.

Wie bei der Amazfit Stratos dürfte die Analyse der Körperdaten wieder in Zusammenarbeit mit Firstbeat erfolgen. Die Analysefunktionen von Firstbeat nutzen nahezu alle namhaften Smartwatchhersteller. Eine Koppelung mit der Aktivitätstracker-App von Strava ist bei der Stratos möglich. Auch dürfte die Amazfit X wie der Vorgänger autark nutzbar sein, sodass man beim Sport nicht unbedingt ein Smartphone mitnehmen muss. Mehr Informationen zur Amazfit Stratos bietet der ZDNet-Testbericht.

HIGHLIGHT

Sport-Smartwatch: Huami Amazfit Stratos im Test

Xiaomi-Zulieferer Huami stellt mit der Amazfit Stratos eine Multi-Sport-GPS-Smartwatch vor, die in Sachen Funktionalität und Akkulaufzeit zu überzeugen weiß.

Kai Schmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

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