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SSDs und microSD-Karten im Preisverfall

Flash-basierte Speichermedien wie SSDs und microSD-Karten sind derzeit einem starken Preisverfall ausgesetzt. Aktuell führt das Überangebot zu massiven Preissenkungen von inzwischen weit über 50 Prozent. Und auch neue Produkte kommen zu unglaublich niedrigen Preisen in den Handel.

So kostet beispielsweise die seit kurzem erhältliche Crucial BX500 mit einer Kapazität von 480 GByte bei Amazon derzeit gerade einmal 69,90 Euro. Die kleinste Variante mit einem 120 GByte großen Speicherplatz wechselt für knapp 34 Euro den Besitzer.

Auch SSDs von Samsung, die besonders langlebig und leistungsstark sind, bleiben vom Preisverfall nicht verschont. Anfang dieses Jahres sind die Samsung SSDs 860 EVO und 860 Pro mit Preisen für die 1-Terabyte-Varianten von 370 und 499 Euro in den Handel gekommen. Nun sind die Modelle ab 162 und 303 Euro erhältlich, was einer Ersparnis von 56 und 40 Prozent entspricht. Und auch die Portable SSD T5 ist binnen Jahresfrist um gut 40 Prozent günstiger geworden. Das 1-Terabyte-Modell kostet statt 420 nur noch 220 Euro.

Unter Preisdruck sind auch die schnellen NVMe-Modelle geraten. Für die 512-GByte-Variante der 970 PRO zahlt man mit circa 172 Euro 46 Prozent weniger als noch vor einigen Monaten. Die etwas leistungsschwächere 970 EVO geht mit der gleichen Kapazität für etwa 122 Euro über den Tisch, was einem Preisnachlass von 45 Prozent entspricht.

Auch die Western Digital WD Black NVMe ist im Preis gefallen und kostet mit 512 GByte Speicher etwa 134 Euro. Für das 1-Terabyte-Modell sind knapp 285 Euro fällig. Zur Markteinführung hat letztere Variante noch über 400 Euro gekostet.

microSD-Card mit 200 GByte für etwa 40 Euro

Vor etwa drei Jahren kostete eine microSD-Card mit einer Kapazität von 200 GByte noch über 200 Euro. Nun sind Modelle mit dieser Kapazität wie die SanDisk Ultra A1 für etwa 40 Euro verfügbar. Das 400-GByte-Modell ist ab etwa 88 Euro bei Amazon und bei Saturn erhältlich. Zum Marktstart vor etwa einem Jahr kostete das Modell noch 250 Euro.

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Kai Schmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

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