AMD kündigt Verfügbarkeit der zweiten Threadripper-Generation an

Das Top-Modell Ryzen Threadripper 2970WX ist ab sofort vorbestellbar. Bis Oktober will AMD vier neue Threadripper anbieten. Sie kosten zwischen 649 und 1799 Dollar und unterstützten den Sockel TR4 beziehungsweise Mainboards mit dem Chipsatz X399.

AMD hat angekündigt, dass die ersten Modelle der zweiten Generation seiner Flaggschiff-Desktop-Prozessoren Threadripper ab sofort vorbestellt werden können. Das leistungsfähigste Modell Ryzen Threadripper 2990WX soll ab 13. August ausgeliefert werden. Ab 31. August soll zudem der Ryzen Threadripper 2950X in den Handel kommen. Zwei weitere Modelle will AMD ab Oktober seinen Kunden zur Verfügung stellen.

Für das Top-Modell 2990WX ruft AMD einen Preis von 1799 Dollar auf. Dafür erhalten Kunden eine CPU mit 32 Kernen, die 64 Threads ausführen kann. Der Basistakt von 3 GHz kann vorübergehend auf bis zu 4,2 GHz angehoben werden. Die CPU hat zudem Zugriff auf 64 MByte Level-3-Cache und unterstützt 64 PCIe-3.0-Lanes.

Ryzen Threadripper 2 (Bild: AMD)24 Kerne und 48 Threads spezifiziert AMD für den Threadripper 2970WX, der ansonsten dieselben technischen Daten hat wie der 2990WX – inklusive einem TDP-Wert von 250 Watt. Er ist ab Oktober für 1299 Dollar zu haben.

Unter 1000 Dollar kosten die beiden „Einstiegsmodelle“ Threadripper 2950X und 2920X. Sie unterscheiden sich von den Top-Modellen durch einen kleineren Level-3-Cache (32 statt 64 MByte) und einen geringeren TDP-Wert von 180 Watt. Dafür erreichen Sie einen höheren Basistakt von 3,5 GHz und auch einen höheren Boost-Takt von 4,4 beziehungsweise 4,3 GHz. Und sie müssen sich mit weniger Kernen begnügen. Beim 899 Dollar teuren Threadripper 2950X sind es 16 Kerne, beim 649 Dollar teuren 2920X 12 Kerne.

Zweite Threadripper-Generation mit neuem Cinebench-Rekord

Die zweite Threadripper-Generation unterstützt den vorhandenen Prozessorsockel TR4, der besagte 64 PCIe-3.0-Lanes sowie Quad-Channel-DDR4-RAM mit ECC-Fehlerkontrolle bietet. Zudem lassen sich die Prozessoren auf Mainboards mit dem Chipsatz X399 einsetzen, die bereits von Herstellern wie ASRock, Asus, Gigabyte und MSI angeboten werden.

In einer Pressemitteilung verweist AMD zudem auf einen Weltrekord, den der Threadripper 2990WX bereits im Juli aufgestellt hat. Im Benchmark Cinebench R15 Multi-Threaded erreichte ein auf 5,1 GHz übertakteter und mit flüssigem Stickstoff gekühlter 2990WX 7618 Punkte. Der bisherige Rekordinhaber war ein Intel Core i9-7980XE mit 5828 Punkten.

HIGHLIGHT

IDC-Studie: IT-Security in Deutschland 2018

Der Executive Brief "IT-Security in Deutschland 2018" bietet IT- und Fachbereichsentscheidern auf Basis der Studien-Highlights Best Practices und Empfehlungen für die Stärkung der IT-Sicherheit in ihrem Unternehmen.

Themenseiten: AMD, Prozessoren

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu AMD kündigt Verfügbarkeit der zweiten Threadripper-Generation an

Kommentar hinzufügen
  • Am 7. August 2018 um 23:01 von C

    Das ist nur der Zen+ (12nm), der Zen-2 (7nm) kommt wohl nächstes Jahr.

    Was ist mit Sprectre? Schon gefixed – oder noch anfällig?

    Und was ist mit den Patches für die alten CPUs? Die fehlen noch – wie bei Intel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *